Stadtrat Erding

Großer und barrierefreier Recyclinghof in Sicht

Erding – Der Recyclinghof am Rennweg in Erding ist seit Jahren ein Dauerbrenner in der Stadt. Vor allem samstags ist er sehr gut frequentiert, was oft zu langen Staus bei der Ein- und Ausfahrt sowie zu unübersichtlichen Situationen beim Entladen der Fahrzeuge führt. Nun hat Jutta Harrer (SPD) im Stadtrat angefragt, ob man nicht nach Bedarf die Öffnungszeiten erweitern könne.

Ihr war aufgefallen, dass sich die Autos in den vergangenen Wochen, als viele Bürger Laub und Baumschnitt-Abfälle entsorgen wollten, bis zum Kreisverkehr an der Sigwolfstraße zurückgestaut hätten. OB Max Gotz (CSU) erinnerte Harrer daran, dass für den Recyclinghof der Landkreis zuständig sei, auch wenn dafür das Areal des städtischen Bauhofs genutzt werde.

Allerdings ist wohl eine Lösung in Sicht. Denn Gotz erklärte, man sei ziemlich weit, was die neue Situation betreffe. Er hatte sich vor Jahren für einen neuen Standort an der Kreisstraße ED 19 eingesetzt, für den es auch einen einstimmigen Beschluss des Stadtrats gibt.

Doch die schwierige Anbindung an die ED 19 sowie Proteste von Anwohnern aus Siglfing hatten den Bau verhindert. Am jetzt ins Auge gefassten Standort „können wir die verkehrlichen Hindernisse lösen“, sagte Gotz. Er kündigte eine sehr großzügige und barrierefreie Lösung an.

Wo genau der neue Recyclinghof entstehen soll, wollte er auf Nachfrage von Günther Kuhn (Grüne) nicht verraten. „Erst, wenn die Unterschriften sitzen“, so Gotz. Im Kreishaushalt für 2017 sind bereits 1,125 Millionen Euro für den Bau des neuen Recyclinghofs eingestellt. Im Gespräch ist das geplante Industriegebiet neben Erding-West.  

zie

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