Bluttat vor Neuraum: Polizei fasst weitere Täter

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Auch zwei Drehleitern kamen bei der Einsatzübung am Schwesternwohnheim zum Einsatz.

Großübung der Feuerwehren Erding und Alternerding

Hochhausbrand simuliert

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Die Feuerwehren Erding und Altenerding haben am Schwesternwohnheim des Klinikums eine Übung abgehalten, die einige Überraschungen parat hielt:

Erding - Die Übung war geplant, da wusste die Feuerwehr Altenerding noch nichts von der verheerenden Feuersbrunst in einem Londoner Hochhaus Mitte Juni. Angenommen wurde am Freitagabend auch ein Hochhausbrand – im Schwesternwohnheim des Klinikums. Der Alarm lautete: Feuer im fünften Stock mit einer nicht näher bekannten Zahl an Verletzten und Vermissten.

An der Simulation nahmen 40 Kräfte der Feuerwehr Altenerding und knapp 20 der Erdinger Wehr sowie 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Altenerding als Statisten teil. Die Leitung oblag stellvertretendem Kommandant Markus Irl, als Beobachter fungierten Kreisbrandinspektor Andreas Pröschkowitz und Kreisbrandmeister Harry Roth.

Die Übung offenbarte die besondere Problematik, wenn es in einem mehrstöckigen Gebäude brennt. Zunächst mussten sich die Kräfte orientieren: Wo werden Teleskopgelenkmast und Drehleiter strategisch optimal positioniert, wo stellen sich die Löschfahrzeuge auf, wie wird die Steigleitung im Gebäude gespeist und wie kommt die Ausrüsten nach oben.

Während das Treppenhaus entlüftet wurde, richteten sich die Einsatzkräfte in der Etage unter dem Brandherd ein Depot für die Ausrüstung ein. Von dort wurde der Brand unter Atemschutz bekämpft. Auch von außen wurde gelöscht, während gleichzeitig aufs Dach geflüchtete Personen gerettet wurden.

Einige Schwierigkeiten hatte Irl eingebaut. Plötzlich ergriffen die Flammen auch den sechsten Stock. Ein Opfer war alkoholisiert und wollte sich partout nicht in Sicherheit bringen lassen. Eine weitere Herausforderung war die schwüle Hitze an dem Abend. Dennoch wurden die Feuerwehrler des Brandes rasch Herr. Und hätte es tatsächlich gebrannt, so Irl, wären deutlich mehr Feuerwehren alarmiert worden.

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