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Das Fliegerhorstgelände von oben. Es soll zentraler Punkt der Landesgartenschau werden. 

Bewerbung um die Landesgartenschau 2028 

Grüne Feiermeile Fliegerhorst

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Die Bewerbung der Stadt Erding um die Landesgartenschau 2028 nimmt erste konkrete Formen an. Der Stadtrat billigte den Vorentwurf einstimmig. Im Zentrum steht der Fliegerhorst. Die Nachbargemeinden sollen mit ins Boot.

Erding – Die Gesellschaft, die die Landesgartenschauen alles zwei Jahre vergibt, kennt die ersten Erdinger Pläne für 2028 bereits – und zeigt sich nach den Worten von Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) im Stadtrat davon angetan.

Im Zentrum der Bewerbung wird der Fliegerhorst stehen, den die Bundeswehr 2028 längst verlassen haben dürfte. Stadtbaumeister Sebastian Henrich erklärte, dass es dort nicht nur eine langfristige Entwicklung mit Wohnen, Gewerbe und großem Landschaftsschutzgebiet geben werde. Ihm schwebt der alte Militärflugplatz auch als grüne Eventmeile, als Mittelpunkt der Landesgartenschau vor. Das Areal, so Henrich, habe architektonisch einiges zu bieten, darunter die Landebahn und die Flugzeug-Shelter, die etwa für Konzerte, Partys und andere Veranstaltungen genützt werden könnten.

Weiterverfolgen will die Stadt den Grünen Ring, eine Fuß- und Radwegschleife mit landschaftlicher Ausprägung um Erding herum.

Selbst der Hochwasserschutz an den Gräben sowie für Sempt und Fehlbach könnte Bestandteil der Ausstellung werden. So sollen die Schutzmaßnahmen, die Graben- und Bachläufe selbst sowie die Renaturierung im Süden vorgestellt werden. Nicht zuletzt böten Sempt und Fehlbach im Altstadtbereich eine attraktive Kulisse für die Landesgartenschau.

Auch der Süden Erdings eignet sich nach Auffassung des Stadtbaumeisters für das Konzept – nämlich eine landschaftlich gestaltete Anbindung der Therme Erding an Altenerding. Diese Parkanlage war ebenso wie der Grüne Ring bereits Bestandteil der – gescheiterten – Landesgartenschaubewerbung von 2008. Diese findet bekanntlich heuer in Würzburg statt – bezeichnenderweise ebenfalls auf einem großen Konversionsareal.

OB Gotz kündigte an, dass er sich eine interkommunale Zusammenarbeit vorstellen könne, etwa mit Bockhorn als Fliegerhorst-Anrainer und mit Wörth als südlicher Nachbar im Sempt-Schwillach-Tal.

Er freut sich, die Bewerbung von 2008 nun weiterentwickeln zu können. Dabei erinnerte er nicht nur an bereits umgesetzte Projekte – die Stadtpark-Sanierung und die Modernisierung des Erholungsgebiets Erding-Nord rund um den Kronthaler Weiher. Auch diesmal, betonte Gotz, werde man wieder auf eine „intensive Bürgerbeteiligung sowie die Einbindung von Vereinen und Verbänden setzen“. Dies sagte er auch vor dem Hintergrund zweier Gartenschauen, die zuletzt von Bürgerentscheiden zu Fall gebracht wurden.

Die Fraktionen begrüßten den Vorstoß. Die Bewerbung wurde einstimmig beschlossen.

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