Volksbegehren in Planung 

Grüne kämpfen gegen die Betonflut

Erding/Wartenberg – Die ungebremste Versiegelung des Bodens in Bayern, aber auch in Erding ist den Grünen ein Dorn im Auge. Am Dienstag, 29. August, wollen sie dieses Thema bei einem Ortstermin in Erding in den Fokus rücken.

Zu Gast beim Ortstermin in Erding ist der bayerische Landesvorsitzende Eike Hallitzky. Auch Bundestagskandidatin Anna-Maria Lanzinger wird dabei sein. Interessierte Bürger sind willkommen.

Treffpunkt ist um 15 Uhr auf der kleinen Kiesfläche an der Dachauer Straße gegenüber dem Gewerbegebiet Erding-West, wo im Frühjahr immer der Spargel- und Erdbeerverkauf stattfindet. „In ganz Bayern verschwinden jeden Tag 13 Hektar Land unter Asphalt und Beton“, sagt Grünen-Kreissprecherin Helga Stieglmeier. Der Landkreis Erding liege beim Flächenverbrauch bayernweit an der Spitze, erklärt sie und nennt als Stichworte die A 94, die geplante Nordumfahrung und Gewerbegebiete. „Diese Betonflut müssen wir eindämmen.“ Stieglmeier kündigt an, dass die Grünen dazu im September mit der ÖDP ein Volksbegehren starten.

Am Dienstag wollen sie sich das Gewerbegebiet Erding-West anschauen und auch die umstrittenen Pläne zu dem neuen Industriegebiet direkt gegenüber diskutieren. Dabei sein werden auch Vertreter des BBV-Kreisverbandes und der Kreisgruppe des Bund Naturschutz (BN).

Außerdem unterstützen die Kreis-Grünen die Petition des BN zum Erhalt des Naturdenkmals Lindenallee in Wartenberg. Dazu wird BN-Geschäftsführer Manfred Drobny sie ebenfalls am Dienstag um 16.15 Uhr in Wartenberg informieren. Treffpunkt ist am Beginn der Lindenallee am Ortsschild der Marktgemeinde. (red)

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