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Blumen zum Dank an die Ehrenamtlichen: Petra Hadersbeck (l.) überreichte allen Helferinnen eine Blume. Mit einem ganzen Strauß wurde „Oma Martha“ (M.) bedacht. Gleichzeitig wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt.

30 Jahre Mütterzentrum

Ein guter Platz für den „wahren Reichtum der Stadt“

Erding – Eine fröhliche Feier bei bestem Wetter hat das Mütterzentrum Erding zu seinem 30-jährigen Bestehen im Heilig-Geist-Hof arrangiert.

Die Einrichtung nahe dem Schönen Turm bietet Kinderbetreuung und Müttern eine Rückzugsmöglichkeit (wir berichteten). Petra Hadersbeck, die mit Sandra Bodemer, Janine Cappai und Uli Magiera dem Verein vorsteht, begrüßte die zahlreichen Mitglieder sowie die Ehrengäste, Oberbürgermeister Max Gotz und Vize-Landrat Jakob Schwimmer.

Gotz erinnerte sich 30 Jahre zurück, als man im Stadtrat der Selbstorganisation „auch skeptisch gegenüberstand, weil es ein bisserl etwas Aufrührerisches hatte“. Die Zeiten sind längst vorbei, heute erhält das Mütterzentrum nicht nur die Unterstützung der Stadt und des Landkreises, sondern auch von der Sparkasse und dem Fliegerhorst („Aktion Erbse“). „Kinder sind der Reichtum der Stadt“, erklärte Gotz und dachte dabei an den Fischer’s Fröhlichen Tag, zu dem zwei Tage zuvor 1600 Kinder erschienen waren.

Weitere Unterstützung sagte auch Schwimmer zu. Ihm imponierte der ehrenamtliche Einsatz, bei dem „jeder jedem hilft, ganz nach seinen Fähigkeiten“. Dass die Gründung des Mütterzentrums einiges an Überzeugungskraft gekostet habe, sprach Hadersbeck in ihrer Begrüßung an. „Auch der amtierende Vorstand musste den Verein in einer schwierigen Zeit übernehmen, doch gelang der Aufschwung überraschend gut.“ Schließlich habe man sogar ein Kaffee- und Kuchenbüfett für 2000 Kameraden des Fliegerhorsts gestemmt.

Für die Alltagsarbeit ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden, sei heutzutage nicht einfach, vielfach müsse Rücksicht auf das Berufsleben genommen werden, berichtete Hadersbeck. Dem Mütterzentrum seien jedoch viele Helfer erhalten geblieben. Ihnen allen dankte sie mit einem Blumenpräsent.

Herausragend war dabei Martha Schaffmann, die zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Von allen nur „Oma Martha“ genannt, radelt die 77-Jährige täglich von Altenerding ins Mütterzentrum, hilft, wo es nötig ist, und betreut „ihre Kinder“.

Die Feier galt zwar dem Mütterzentrum, das Vergnügen der Kinder stand dennoch selbstverständlich im Vordergrund – wie in all den Jahren davor auch. Der Brunnen spendete Abkühlung nach heißen Bobby-Car-Runden. Mit Grillspezialitäten und kühlen Getränken ließen sich Speicher wird auffüllen. Für alle gab es am Schluss noch eine Tombola mit schönen Preisen. Einer der Höhepunkte war das Puppentheater von Kulturpreisträgerin Beate Welsch.

gse

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