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Herzog-Tassilo-Realschule

Moderner und sicherer Werkunterricht

An neuen Werkbänken, Kreissägen und Standbohrmaschinen wird seit diesem Schuljahr an der Herzog-Tassilo-Realschule in Erding gearbeitet. 15 sanierte Kunst- und Werkräume wurden am Mittwochmorgen feierlich eingeweiht. Vor dem Umbau war die Ausstattung in Teilen noch auf dem Stand von 1965 gewesen.

Erding – Den entscheidenden Impuls für die Sanierung habe Realschuldirektor Michael Altmann gegeben, berichtete Landrat Martin Bayerstorfer. Im Oktober 2016 fiel der Beschluss für die Sanierung. Die Bauarbeiten fanden in den Osterferien 2017 statt. „Es liegen noch nicht alle Schlussrechnungen vor. Ich kann aber verkünden, dass wir unseren Kostenrahmen eingehalten haben“, sagte Bayerstorfer. Der Gesamtbetrag liege bei 1,05 Millionen Euro.

In den Räumen wurden teilweise Mauern eingerissen, Wände neu gestrichen und saniert sowie ein robuster Industrieboden verlegt.

Über den Arbeitsplätzen hängen nun sogenannte Energiewürfel mit Stromanschlüssen. „So haben wir die Unfallgefahr aus den Räumen verbannt“, erklärte Architekt Wendelin Burkhardt. Denn nun liegen keine Stromkabel am Boden, über die jemand stolpern könnte. Zudem erhielten alle Unterrichtsräume Whiteboards, also elektronische Anzeigetafeln.

„Der Kunstunterricht soll den Horizont der Schüler erweitern. Natürlich sollte dieser auch Spaß machen, und das gelingt nur mit dem entsprechenden Equipment“, erklärte der Landrat. Auch Altmann sieht die Umbaumaßnahme als grundlegende Veränderung. „In unserer Schule haben wir einen Anteil von 80 Prozent Buben“, berichtete er. 2011 habe der Anteil der Schüler, die ein Handwerk erlernt haben, bei drei Prozent gelegen. „Nun sind wir bei zehn Prozent angelangt“, erklärte der Pädagoge. Er sei seit acht Jahren Schulleiter. Zwei Fragen stelle er sich immer wieder: „Was nützt den Schülern, um diese zu fördern, und was brauchen Schüler?“ Daher sei ihm das Projekt eine Herzensangelegenheit. Sofia Scarazzai

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