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Abschied vom Mayr-Wirt: Vorsitzende Heike Kronseder dankte Gastgeber Andi Mayr herzlich. 

Historischer Verein Erding 

Geburtstagsfeier im neuen Domizil

Der Historische Verein Erding mit seinen rund 430 Mitgliedern feiert im zweiten Halbjahr 2018 seinen 40. Geburtstag. Dass das nicht mehr im Mayr-Wirt passiert, weil dieser bekanntlich zum Jahresende schließt, schmerzt Mitglieder und Vorsitzende gleichermaßen.

Erding Der Historische Verein Erding mit seinen rund 430 Mitgliedern feiert im zweiten Halbjahr 2018 seinen 40. Geburtstag. Dass das nicht mehr im Mayr-Wirt passiert, weil dieser bekanntlich zum Jahresende schließt, schmerzt Mitglieder und Vorsitzende gleichermaßen.

Der Blick in den Saal zeigte aber auch, dass die Suche nach einem Ausweichquartier auch aus anderen Gründen nötig ist. Der Raum war schlicht zu klein geworden für die Hauptversammlung mit Weihnachtsfeier. Nicht alle fanden Plätze an den schön gedeckten Tischen.

Der Verein ließ es sich nicht nehmen, sich von Wirt Andi Mayr und dem Personal mit einem Geschenk zu verabschieden. Künftig wird man sich im Erdinger Weißbräu treffen. Vize-Bürgermeister Ludwig Kirmair und Kronseder kündigten eine Vortragsveranstaltung zur Geschichte des Gebäudes an. Oberbürgermeister Max Gotz, der die Weihnachtsfeier der Rathaus-Mitarbeiter extra unterbrochen hatte, warb noch einmal um Verständnis für die Schließung. Es sei eben nicht gegangen, „weiter zu tun“, wie er sich ausdrückte. Die Themen Brandschutz und Barrierefreiheit seien einfach im Bestand nicht mehr vernünftig darzustellen.

Wie der Historische Verein sein Jubiläum feiern wird, steht noch nicht fest. Der Kassenstand – der Erfolg von 24 Veranstaltungen fand darin seinen Niederschlag – lasse aber eine schöne Feier zu, so Kronseder. Sie fasste sich kurz bei ihrem Jahresrückblick und beließ es bei Danksagungen an das Team, das ausgezeichnet zusammenarbeite – auch mit anderen Vereinen, allen voran dem Kreisverein für Heimatschutz und Denkmalpflege und dem Archäologischen Verein.

Mit Beifall bedacht wurde der Vorschlag von Hans Kofler, dem 2010 verstorbenen Schriftsteller Wolfgang Johannes Bekh aus Rappoltskirchen in irgendeiner Form ein Denkmal zu setzen.

Für 2018 ist eine Vier-Tages-Fahrt nach Mähren geplant, wie Vize-Vorsitzender Christian Numberger ankündigte. Im Landkreis wandelt der Verein auf den Spuren des Barock-Freskanten Albert Aiglstorfer in Blainthal, Großköchlham, Tegernbach und Oberbierbach sowie auf den Spuren von edlen Rittern in Salmannskirchen.

Die Weihnachtsfeier umrahmte das Hackbrett-Ensemble der Kreismusikschule unter der Leitung von Elisabeth Vohringer. Eine besondere Auszeichnung erhielt Günter Fischer: Er ist der Träger des Forscherpreises des Vereins (Bericht folgt). klaus kuhn

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