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Hohe Corona-Zahlen: Erding bleibt Hotspot

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Von: Hans Moritz

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Es hört nicht auf: Täglich kommt einer zweistellige Zahl neuer Corona-Fälle hinzu (blauer Bereich). © Hans Moritz

Der Landkreis Erding bleibt einer der Corona-Brennpunkte in Deutschland. Weil die Ansteckungen seit Wochen hoch sind und nach wie vor ein Infizierter in etwa eine weitere Person ansteckt, kommt die Region von den hohen Zahlen vorerst nicht herunter. Allerdings breitet sich die Pandemie nicht mehr exponentiell aus.

Erding - Am Donnerstag wurden weitere 20 neue Fälle bekannt, einer weniger als vor einer Woche, teilt das Landratsamt mit. Die Neuinfizierten sind zwischen drei und 86 Jahre alt und kommen aus Dorfen (5), Taufkirchen (4), Erding (3), Finsing (2), Bockhorn, Lengdorf, Neuching, Oberding, Wartenberg und Wörth (je 1).

Damit sind seit Pandemiebeginn im März vergangenen Jahres 8195 Fälle registriert. Die Zahl der Genesenen steigt auf 7803. Aktuell sind 274 Landkreisbürger als SarsCoV2-positiv registriert – eine Zahl, die seit geraumer Zeit leicht sinkt.

509 befinden sich als Kontaktpersonen oder Verdachtsfällen in Quarantäne, darunter täglich neue Schul- und Kita-Kinder. Neu hinzugekommen sind 13 Schüler des Gymnasiums Dorfen, drei der Realschule Taufkirchen, 17 Mädchen und Buben sowie eine Mitarbeiterin des AWO-Kindergartens Märchenmond in Erding.

Das Klinikum Erding versorgt 14 Covid-19-Patienten, davon weiter vier auf der Intensivstation und zwei beatmet. Von den 44 Corona-Kranken hier seit 10. August waren 17 vollständig geimpft. Doppelt geschützt sind nun 85 200 Bürgern, was 69,7 Prozent aller über Zwölfjährigen entspricht. ham

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