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Die Mittelschule am Lodererplatz in Erding wird für 20 Millionen Euro saniert. So soll die Schule danach aussehen. 

Einschreibung fürs Schuljahr 2017/18 

Immer weniger Interesse an der Mittelschule

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Zwei von fünf Viertklässlern wollen im kommenden Schuljahr auf ein Gymnasium wechseln. Der Übertritt an Mittelschulen wird hingegen immer seltener.

Erding – Nur noch 26 Prozent der Viertklässler werden im kommenden Schuljahr auf Mittelschulen wechseln. 06Das sind 334 der 1281 Grundschüler, die vor dem Übertritt stehen. Im Jahr zuvor waren es noch 29 Prozent. Diese Zahlen alarmierten die Kreisräte im Ausschuss für Bildung und Kultur. „Wir sollten aufpassen, dass das nicht zum Trend wird“, erklärte Landrat Martin Bayerstorfer (CSU). „Kein Wunder, dass das Handwerk ausstirbt“, meinte Fraktionskollege Christoph Puschmann.

Der größte Anteil der Viertklässler will nach den Daten der vorläufigen Schuleinschreibung aufs Gymnasium: 500 Mädchen und Buben oder 39 Prozent. Dieser Wert ist nach den Zahlen des Staatlichen Schulamts seit dem Schuljahr 2016/17 gestiegen, da waren es noch 33 Prozent.

Die Popularität der Realschulen ist zumindest im Schuljahr 2017/18 leicht gesunken. Heuer sind dort 436 Viertklässler angemeldet. Der Anteil sank damit im Vergleich zum Vorjahr von 38 auf 35 Prozent. „Wir können das als Landkreis nur begleiten“, kommentierte der Landrat diese Entwicklung.

Wie viele Kinder über den Probeunterricht an ihre Wunschschule kommen, wollte Michael Oberhofer (CSU) wissen. Landratsamtsmitarbeiterin Daniela Widl nannte ein paar Beispiele. So hätten den Probeunterricht an der Herzog-Tassilo-Realschule drei von 16 angemeldeten Schülern bestanden. Die Zahlen lägen auf dem üblichen Niveau, ein Trend sei daraus nicht ablesbar, erläuterte sie auf Nachfrage.

Eine weitere Entwicklung betrifft die Ganztagsschule. „Der gebundene Ganztagszug scheint sich nicht durchzusetzen“, erklärte Bayerstorfer. Nach seinen Worten nimmt das Interesse an dieser Form mit auf den ganzen Tag verteiltem Pflichtunterricht ab. Im kommenden Schuljahr komme etwa am Anne-Frank-Gymnasium keine neue Klasse zustande und am Gymnasium Dorfen nur eine. Beim offenen Ganztagszug gebe es dagegen bei den Schulen in Trägerschaft des Landkreises einen neuen Rekord.

Auch das Förderzentrum Dorfen reiht sich in die Schulen mit diesem Angebot ein. Der Ausschuss stimmte der Einrichtung von offenen Ganztagsklassen in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 zu. Für das Schuljahr 2017/18 stellt der Landkreis dafür einen Zuschuss von 11 000 Euro zur Verfügung.

Die Zahl der Berufsintegrationsklassen an der Berufsschule Erding werde im kommenden Schuljahr stark sinken, berichtete Widl den Kreisräten: von heuer 16 auf dann sieben. Für Heranwachsende ohne Ausbildungsplatz bleibe es bei einer Klasse mit 16 Schülern. Im Hinblick auf die Klassen für Jugendliche mit Migrationshintergrund erklärte Widl: „Der Bedarf ist nicht mehr da.“

Die Probeeinschreibungen für die in Ebersberg gewünschte staatliche Fach- und Berufsoberschule haben zu wenige Anmeldungen gebracht. Das Kultusministerium habe der Gründung nicht zugestimmt, berichtete der Landrat. „Die Schüler werden weiter die FOS/BOS in Erding besuchen“, sagte er.

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