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Rechtzeitig vorsorgen: In einem Testament sollte der letzte Wille schriftlich festgehalten werden.

Messe „Mein letzter Weg“

Infotage zum Tabuthema Tod

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Erding – Dem Tabuthema Tod nimmt sich die Informationsveranstaltung „Mein letzter Weg“ am Samstag, 25. November, und Sonntag, 26. November, in der Stadthalle Erding an. Die Vorsorge zu Lebzeiten steht an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr im Mittelpunkt. Schirmherr ist Landrat Martin Bayerstorfer. Der Eintritt ist frei.

Es sind die ersten Infotage mit begleitender Fachmesse in der Region, die diese Thematik aufgreifen. „Nur in der Stadt Bremen gibt es eine ähnliche Veranstaltung“, sagt Detlef Garthen, der gemeinsam mit Stadthallen-Chefin Jutta Kistner die Infotage ins Leben gerufen hat. Durch einen Vorfall in der Familie, bei dem es um eine Betreuung ging, wurde Garthen auf die Thematik aufmerksam. Und dabei stellte der 51-Jährige fest, wie viele Dinge es zu beachten gibt und wo überall rechtliche Fallstricke lauern.

Wichtigste Ziele der Infotage sind deshalb Aufklärung und Ängste abbauen. Garthen freut sich, dass er sowohl bei der Stadthalle als auch bei Oberbürgermeister Max Gotz auf offene Ohren stieß.

Der Schwerpunkt der Infotage liegt bei dem breit gefächerten Vortragsprogramm. Dazu gibt es Informationen über die Patientenverfügung bis zu notwendigen Vollmachten, möglichen Bestattungsarten, Grabgestaltung und vieles mehr. Mit dabei sind unter anderem Experten des Hospizvereins Erding, Palliativteams Erding, katholischen Bildungswerks oder Vertreter von Stadt und Landratsamt.

Zudem zeigen Aussteller Grabkreuze, Sargbemalungen, Wasser-Urnen oder stehen als Servicedienstleister zur Seite. Ein Aussteller reist sogar aus den Niederlanden an, um sein Lego-Trauerspielzeug für Kinder vorzustellen.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.meinletzterweg.de (Daniela Oldach)

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