Zahlreich erschienen zur Jubiläumsfeier Ehrenamtliche und Gäste des Katholischen Bildungswerkes im Pfarrsaal von St. Vinzenz. foto: seidel

40 Jahre KBW: Erfolgreiches Netzwerk des Für- und Miteinanders

Erding - Mit einem Festgottesdienst, Clowns und einem Blick auf die Meilensteine der Entwicklung feierte das Katholische Bildungswerk (KBW) im Landkreis Erding 40-jähriges Bestehen.

Kreisdekan Reinhold Föckersperger würdigte das Programm des KBW bereits beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vinzenz in Klettham. Das Angebot lebe von der Vielfalt und vom Netzwerk für- und miteinander.

„Nicht der Beginn, sondern das Durchhalten wird belohnt“, stellte KBW-Vorsitzender Andras Biller das Motto des Abends vor. Musikalisch untermalt durch die Gruppen Mondfeuer und Brothers in Jazz gratulierte neben Erdings Vize-Bürgermeister Ludwig Kirmair, Dekan Föckersperger und Monika Arzberger, Vorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung, auch Landrat Martin Bayerstorfer. „Der Landkreis habe „im Bereich der Bildung viel zu bieten“, erklärte er. „Hierbei ist die KBW eine Einrichtung, die Gutes und Richtiges geleistet hat.“

Nach dem Auftritt der Clowns Nikolosi und Clownine, hinter denen sich Theologiereferent Klaus Hintermaier und seine Ehefrau Erika verbargen, hielten Biller und KBW-Vize Hermann Bendl den Festvortrag unter dem Titel „Zurück in die Zukunft“. Im Dialog erinnerten sie sich an die Anfänge, die Bendl im engen Zusammenhang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sieht. Der „Gedanke des Aufbruchs“ habe vor Ort zur Gründung diözesaner Bildungswerke geführt. Dabei habe man aber klein anfangen müssen und eine Entwicklung durchlaufen, die immer noch nicht abgeschlossen sei. Man habe sich auch in der Bildungslandschaft des Landkreises behaupten und seinen Platz finden müssen. Nach „kleineren Scharmützeln“ sei es in einem längeren Prozess zu einer friedlichen Koexistenz mit der Volkshochschule gekommen.

Für Biller haben sich die Lernmethoden in den vergangenen 30 Jahren gründlich gewandelt. Statt Frontalunterricht bevorzuge man Gruppenarbeit und die gemeinsame Erarbeitung, wie Bendl bestätigte. „Wir wollen ein Orientierungsangebot von der Geburt bis ins hohe Alter machen“, so Bendl. Daraus habe sich das Zentrum der Familie entwickelt. „Wir betrachten dieses als die schönste und nachhaltigste Frucht, die aus dem Gedanken einer ganzheitlichen Bildung des Menschen entstanden ist.“ (gse)

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