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Der Wolf ist nicht weit, wenn Petra Schmidt liest – und sei er auch nur plüschig.

Lesung

Jasmins neue Abenteuer mit Wölfen

Erding – Das Abenteuer der jungen Jasmin aus „Silberwolf“ geht weiter: Die Erdinger Autorin Petra Schmidt stellte bei einer Lesung im TSV-Sportheim ihren zweiten Roman, den Nachfolger „Wolfszauber“ vor.

Der Besuch bei der Autorenlesung Schmidts spiegelte nicht das Interesse an Schmidts neuestem Buch wider. Seit dem Erscheinen des Vorgängerromans „Silberwolf“ warten zahlreiche Leser auf die Fortsetzung der Geschichte der jungen Nadine. Ein Fantasy-Jugendroman, auf den Schmidt zu Beginn ihrer Lesung erinnerte. Die damals 15-Jährige wird in die Lausitz versetzt, fernab üblicher Kommunikation via Smartphone. Einzig ihre Großmutter bietet mit ihren Gruselgeschichten eher langweilige Abwechslung. Bis diese eben wahr zu werden scheinen und ein Wolf – oder doch keiner? – sein Unwesen treibt.

Im Laufe der Ereignisse bereinigt sich auch die vormals schlechte Beziehung zu ihrer Mutter. Die in Buchform leider viel zu kurze Fantasy-Geschichte fand nun mit Wolfszauber eine starke Fortsetzung. Jasmin hat ihr Abitur bestanden und steht vor neuen Schwierigkeiten. Ihr bester Kumpel steckt in Schwierigkeiten. Sein Freund Max, in den sich die Protagonistin verliebt, beachtet sie kaum und scheint mit ihr nur zu spielen. Bis eben wieder Wölfe auftauchen und grausam getötete Tiere gefunden werden. Und zu allen Übel benötigt Lunare, der geheimnisvolle Silberwolf, die Hilfe Jasmins. Eine spannungsreiche Geschichte für jugendliche Leser, die Schmidt weiterspinnt.

Wenn die Erzählung in beiden Büchern auch in sich abgeschlossen ist, denkt sie bereits an einen dritten Teil, über den sie nicht viel mehr verraten will, als dass ihre Heldin viel zu erleiden hat.

Petra Schmidt, gebürtige Leipzigerin, schrieb bereits in ihrer Jugend Kurzgeschichten. Mit Familienleben, Alltag und Berufsausübung geriet das Schreiben jedoch in den Hintergrund. Erst 2011 fand sie wieder zu ihrer Leidenschaft. Mit Erfahrungen im Autorenkreis „Tintenzirkel“, in dem sie für eine Kurzgeschichte auch mit einem Preis ausgezeichnet wurde, entstand ihr erster Roman Silberwolf. Dass sie davon nicht leben kann, macht ihr nichts aus. „Ich freue mich einfach gelesen zu werden“, erklärt sie. Auf der anderen Seite braucht es neben dem Talent nur einfach etwas Glück.  gse

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