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Hoher Besuch in der JVA Erding: Justizminister Winfried Bausback (2. v. r.) mit dem Anstaltsbeirat und Landshuts JVA-Chef Andreas Stoiber (l.).

JVA Erding 

Minister im Gefängnis

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Der Justizminister Winfried Bausback hat am Donnerstag die Justizvollzugsanstalt Erding, die zu einer Abschiebehaftanstalt umgewandelt werden soll, besucht. 

Erding – Zum zweiten Mal binnen drei Wochen hat Justizminister Winfried Bausback (CSU) am Donnerstag die Justizvollzugsanstalt Erding besucht. Hintergrund ist deren Umwandlung in eine Abschiebehaftanstalt, was zu Kritik geführt hatte (wir berichteten). Nach einem Treffen mit dem Personal sprach er nun mit dem Beirat.

Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte Bausback, die Umwandlung sei nicht überhastet erfolgt, sondern nach einjähriger Vorplanung. „Wir brauchen neben Eichstätt zusätzlichen Platz, weil seit Jahresbeginn die Zahl der Abschiebehäftlinge stark zunimmt.“ Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr zum JVA-Regelbetrieb zerstreute er: „Die hohen Zahlen werden erst mal bleiben. Und die neue JVA in Passau muss noch gebaut werden.“

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