Sondertransporte am frühen Morgen

„Servus Erding“: Luftwaffe transportiert Kampfjets ab - das passiert nun mit ihnen

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    vonHans Moritz
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  • Katharina Haase
    Katharina Haase
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Am Dienstag hat die Luftwaffe in Erding damit begonnen, drei Kampfjets vom Fliegerhorst weg zu verlegen. Einer trug einen ganz besonderen Namen.

  • In Erding wurden drei Kampfjets durch die Stadt transportiert.
  • Sie werden von dem Fliegerhorst nach Manching gebracht.
  • Ein Jet trägt eine ganz besondere Aufschrift.

Erding  - Der Ausverkauf des Erdinger Fliegerhorsts geht weiter. Nun begann der Umzug der zwei Tornados und des Starfighter F-104, die in die Militärgeschichtliche Sammlung in Manching aufgenommen werden sollen.

Da die Flugzeuge sind „demilitarisiert“ und nicht flugfähig sind, geschieht dies auf dem Landweg. Als erstes wurde am Dienstag der Tornado-Jet mit dem Namen „Servus Erding“ durch die Straßen gerollt.

Kampfjets abtransportiert: Tornados sagen „Servus Erding“

Weitere Transporte finden am Mittwoch und Donnerstag in den Morgenstunden statt. Flugzeug-Liebhaber müssen also früh aufstehen. Während des Transports kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die genauen Abfahrtszeiten stehen noch nicht fest, so Peter Jentscher, Sprecher des Waffensystemunterstützungszentrums 1 in Manching.

Der Fliegerhorst soll 2024 geschlossen werden. Deshalb werden die dort befindlichen Flugzuge im Straßentransport auf Tiefladern auf das Gelände des Militärflugplatzes Manching gebracht, wo sie zukünftig  an die Geschichte der Luftwaffe in Erding erinnern sollen.

Kampfjet-Transport durch Erding: Das passiert nun auf dem Gelände des Fliegerhorsts

Die Aufschrift „Servus Erding“ auf einem der Tornado-Jets, hat dabei eine ganz besondere Bedeutung. Erst im Jahr 2014 hatte das Flugzeug diese Lackierung erhalten, zur Erinnerung an das öffentliche Fly-Out im Jahr 2014.  Danach endete die militärische Nutzung der Start- und Landebahn im Fliegerhorst Erding.

Auf dem Fliegerhorst-Gelände soll der Neubau des Elektronikzentrums der Bundeswehr enstehen. Der Bund investiert vier Millionen Euro dafür.

Rubriklistenbild: © Peter Jentscher

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