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Servus Erding sagen in der ersten Juli-Woche drei Kampfjets, die per Tieflader den Fliegerhorst in Richtung Manching verlassen. Der Starfighter im Hintergrund bleibt in Erding, zieht aber zum Wehrwissenschaftlichen Institut um.

Jets verlassen Erding Richtung Manching

Letzte Reise auf dem Landweg

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Der Ausverkauf des Erdinger Fliegerhorsts geht weiter. In der ersten Juli-Woche werden drei Ausstellungsflugzeuge an den neuen Standort nach Manching umziehen – auf dem Landweg.

Erding – Auch der prägnante Starfighter, der am Haupttor aufgestellt ist, wird vom Sockel gehoben. Er verbleibt allerdings in Erding und findet zu einem späteren Zeitpunkt beim Wehrwissenschaftlichen Institut Wiweb einen neuen Platz. Dort errichtet die Bundeswehr ein Gebäude für die Arbeitgruppe Technische Untersuchungen. So lange wird der Kampfjet im Fliegerhorst eingelagert.

Bei den Flugzeugen handelt es sich um zwei Tornados und einen Starfighter F-104, die in die Militärgeschichtliche Sammlung in Manching aufgenommen werden, berichtet Peter Jentscher, Sprecher des Waffensystemunterstützungszentrums 1 in Manching. Alle Flugzeuge sind demilitarisiert und nicht flugfähig.

Die Transporte finden von Dienstag bis Donnerstag in den Morgenstunden statt. Flugzeug-Liebhaber müssen also früh aufstehen. Während des Transports kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die genauen Abfahrtszeiten stehen noch nicht fest, so Jentscher.

Abgezogen wird auch der Starfighter, der 2014 beim Fly Out des Fliegerhorstes dabei war und die Sonderlackierung „Servus Erding“ trug. Der Fliegerhorst soll 2024 geschlossen werden.  ham

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