Für 30-jährige Parteizugehörigkeit ehrten der Forsterner CSU-Vorsitzende Sebastian Klinger (l.) und Ulrike Scharf (r.) vom Kreisverband Irmengard Sollnberger (M.). f: vogel

Kartoffelfest und Elektroautos

Forstern - Die Energiewende und das Betreuungsgeld waren Thema in der Jahreshauptversammlung der Forsterner CSU.

Die Energiewende sprach der Forsterner CSU-Vorsitzende Sebastian Klinger in der Jahreshauptversammlung seiner Partei an. Viele Fragen seien hier noch nicht geklärt. Die Speicherung von Energie sei ein wichtiges Thema, das es zu lösen gelte. Klinger hielt es zudem für wichtig, im Landkreis die Infrastruktur für Elektromobilität zu stärken. „Eine Stadt wie Erding hat noch keine Tankstelle für Strom“, so der Forsterner CSU-Chef. Hier gelte es eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Erdings Bürgermeister Max Gotz meinte, die Landkreispolitik lasse sich nicht nur daran festmachen, „wo man sein Elektroauto tanken kann“, und verwies zudem auf die Tankstellen der Stadtwerke.

Auch Gotz sah es als entscheidend an, die Forschertätigkeiten zu intensivieren, um Möglichkeiten zur Stromspeicherung zu finden. Ob Verkehrs- oder Familienpolitik, „der Bürger erwartet Antworten“, führte Gotz weiter aus und plädierte für eine klare und mutige Positionierung seitens der CSU. Neben der Bereitstellung der nötigen Krippenplätze, müsse man auch etwas für diejenigen tun, die ihre Kinder zuhause erziehen, vertrat Gotz die Betreuungsgeldregelung. Es gehe hier um die Wertschätzung der Familie.

Zudem wurde Irmengard Sollnberger für 30-jährige Parteizugehörigkeit geehrt. Viele Jahre hat sie sich in der Vorstandschaft engagiert. Außerdem wählte man die Delegierten und Ersatzdelegierten für die Kreisvertreterversammlung. In seiner Rede gab Klinger auch einen Ausblick auf geplante Veranstaltungen. So will man einen Tagesausflug nach Ascha unternehmen, um sich über den fortschrittlichen Einsatz von regenerativen Energien zu informieren. Außerdem soll erstmals ein Kartoffelfest mit historischer Ernte stattfinden.

Die Gewählten:

Sebastian Klinger, Anton Oskar, Franz Wintermayer, Josef Keilhacker, Josef Lanzl sowie die Ersatzdelegierten Matthias Brieslmann, Dr. Annett Taubert, Gerhard Eicher, Georg Wörl und Irmengard Sollnberger.

(Vroni Vogel)

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