Kinderhaus, Schulen und Neubauten

Fraunberg - Die Gemeinde Fraunberg zieht Bilanz: Die Kinder standen im Mittelpunkt der Arbeit des vergangenen Jahres.

Die Weichen für die Zukunft in den nächsten Jahren oder gar für Jahrzehnte zu stellen, unter diesem Zeichen stand die Arbeit der Gemeinde Fraunberg in den vergangenen zwölf Monaten. „Es war ein intensives Jahr, das alle Kräfte gefordert hat“, sagte Bürgermeister Hans Wiesmaier in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag.

Zu den entscheidenden Projekten gehörten der Bau und die Betriebsträgervereinbarung für das Kinderhaus St. Florian mit inzwischen sieben Gruppen von der Krippe bis zum Hort, sowie der Beitritt zum Schulverbund Wartenberg-Taufkirchen-Velden, durch den die Hauptschule Wartenberg zur Mittelschule wird. „Damit sind wir unserer Verantwortung gerecht geworden. Kein Kind bleibt auf der Strecke und wir gestalten das Thema Mittelschule mit“, so Wiesmaier.

Mit Geld aus dem Konjunkturpaket II konnte die energetische Sanierung der Grundschule Maria Thalheim abgeschlossen werden. 87,5 Prozent der Kosten seien durch Zuschüsse übernommen worden. Das Thema Schule werde den Gemeinderat aber auch im nächsten Jahr beschäftigen, kündete Wiesmaier an. „Wir müssen über die Schulsozialarbeit an unseren Häusern intensiv nachdenken und prüfen, welche Förderung möglich ist. Außerdem wird der Ausbau zur Ganztagesschule eins der wichtigsten Themen sein. Schon jetzt sind 27 Kinder in der Mittagsbetreuung. Der Bedarf steigt. Wir müssen handeln“, kündete Wiesmaier an.

In 39 Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse wurden die Weichen gestellt. So waren 58 Bauanträge und Bauvoranfragen sowie acht Bebauungspläne zu behandeln. „Das waren so viele wie noch nie. Allein 22 Einfamilienhäuser wurden neu gebaut. Das zeigt die Entwicklung der Gemeinde. Wir bauen nicht ab, sondern auf“, sagte der Gemeindechef erfreut.

Zu schaffen sei das alles nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten im Gemeinderat und der Verwaltung, lobte Wiesmaier. „Die Arbeit ist geprägt durch die gegenseitige Wertschätzung. das hat uns vorangebracht. Auch dass unsere Verwaltung so wahnsinnig bürgernah ist, ist durchaus nicht selbstverständlich“, sagte er.

Heuer habe die Verwaltung eine Mammutaufgabe gestemmt. „Die Gemeindekanzlei musste erweitert und umgebaut werden. Das geschah im laufenden Betrieb. Monatelang wurden hier auf einer Baustelle die Anliegen der Bürger in gewohnter Weise erledigt.“ In diesem Zusammenhang hob er die Leitung von Georg Neumaier hervor, der als Koordinator der Handwerker für einen reibungslosen Ablauf gesorgt habe. „Wenn wir einen Mitarbeiter des Jahres wählen würden, hätte er sich heuer den Titel verdient“, so Wiesmaier.

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