Fröhliche Gesichter beim Richtfest der Kirche. foto: reichert

Kirche steht auf 64 Säulen

Erding - Die Handwerker verrichteten noch die letzten Handgriffe, die Ehrenamtlichen des Festkomitees stellten Gläser und Getränke sowie die vorbereiteten Speisen bereit, als die ersten Richtfestgäste am Bauplatz der neuen Auferstehungskirche an der Wendelsteinstraße eintrafen.

Als Bauherren waren die evangelischen Pfarrer sowie der komplette Kirchenvorstand vor Ort.

Pfarrer Daniel Tenberg begrüßte die Gäste, unter ihnen Kreishandwerksmeister Rudolf Waxenberger und die am Bau beteiligten Handwerker. Vom Dach, neben dem bunt geschmückten Richtfestbaum, hielt Klaus Füller in Zimmermannstracht den Richtspruch und brachte zusammen mit seinen Kollegen den Zimmermannssegen ein. „Auf diesem Platz, den ihr da seht, auf dem der Neubau heute steht, stand vor noch gar nicht allzu langer Frist, das alte Gemeindezentrum, wie ihr wisst. Mögen alle, die beim Beten, hier vor Gottes Antlitz treten, Trost und Kraft und Frieden finden, manch Traurigkeit auch überwinden.“ Füller schloss mit den Worten: „Möge das neue Gemeindehaus nun ungezählte Jahre erfüllen das was es verspricht, Mög’ Gottes Segen es beschirmen, mehr wünschen wir wohl alle nicht.“

Der Dank der evangelischen Gemeinde gilt dem Planungsbüro Sternagel, dem Statikbüro ABB mit Florian Biersack, allen Ingenieuren sowie allen, die bei teilweise kaltem Schmuddelwetter den Altbau abgetragen und den Neubau aufgestellt haben. Auf 64 Säulen wurde eine Kirche im Niedrigenergiestandard mit Holz aus dem Bayerischen Wald aufgestellt. Durch diese Holzkonstruktion sind die Innenräume geräumig weit, und die letzten Sonnenstrahlen des Tages haben beim Richtfest viel Behaglichkeit erzeugt. Ende April wird ein Tag der Offenen Tür stattfinden. elv

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