Klinikum Erding

Keine Einsparungen in der Geburtshilfe

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Der Vorschlag zum Sponsoring zur Rettung des vorläufig geschlossenen Kreißsaals trifft nicht das tatsächliche Problem, denn dieses ist ein personales und kein finanzielles. 

Erding – Sponsoring zur Rettung des vorläufig geschlossenen Kreißsaals, ob kommunal oder aus der Wirtschaft: Diesen Vorschlag hatte die Erdingerin Monika Gantner in einem Leserbrief gemacht. Dies sei keine Lösung, antwortet nun Klinikum-Vorstand Sándor Mohácsi. Die Schließung des Kreißsaals sei nicht aufgrund unerfüllter finanzieller Forderungen durch die freiberuflich tätigen Beleghebammen oder aufgrund einer fehlenden finanziellen Unterstützung in Bezug auf die Haftpflichtprämie erfolgt. „Der Grund für die Schließung war das fehlende Personal“, schreibt er in einer Pressemitteilung.

Für den Sommer hätten nicht genug Beleghebammen zur Verfügung gestanden. Die verbliebenen Beleghebammen seien wegen ihrer hohen Dienstfrequenz an ihrer Belastungsgrenze angelangt. „Der sehr schwierige Bewerbermarkt mit kaum frei verfügbaren Hebammen stellt das mit Abstand größte Problem dar“, schreibt der Klinikchef. „Der Landrat und der Verwaltungsrat haben uns unmissverständlich aufgefordert, den Kreißsaal so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Finanzielle Vorgaben oder Einsparungen oder gar eine profitable Geburtshilfe wurden dabei nie thematisiert“, erklärt Mohácsi.  ta

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