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Wieder komplett: die Klinikums-Seelsorge mit (v. l.) Eva Haubenthaler, Lisa Müller und Monika Sc hwarzenböck.

Klinikum Erding 

Lisa Müller macht Seelsorge-Team komplett

Mit einer feierlichen Andacht wurde Gemeindereferentin Lisa Müller in ihren neuen Wirkungskreis im Seelsorge-Team des Erdinger Krankenhauses eingeführt.

Erding An ihrer Seite waren auch Monika Vogt, Geschäftsführerin des Palliativteams Erding, Dr. Johannes Schollen (Palliativ-Team), Pfarrer Martin Schwenk und viele Mitarbeiter des Klinikums.

„Die Seelsorge ist nur ein ganz kleiner Teil im Krankenhaus, aber für die Menschen sehr wichtig, denn die Damen des Seelsorge-Teams gehen auf jeden Kranken ein, sehen den Menschen als Ganzes“, sagte Monika Schwarzenböck. Eva Haubenthaler überreichte Müller ein kleines Holzkreuz, „das ihr Kraft und Mut für die Tätigkeit im Hause geben soll, an dem sie sich festhalten kann und immer daran erinnert wird, dass Jesus Christus gut zu ihr ist“.

Dekan Michael Bayer stellte fest, dass nach 14-monatiger Vakanz die dritte Stelle wieder besetzt sei. Er wünschte den Damen, „dass sie die Fröhlichkeit des Glaubens, die sie im Herzen haben, weitertragen“.

Vogt sagte, sie sei froh, dass mit Müller insbesondere die palliative Seelsorge Unterstützung bekomme.

Müller ist 31 Jahre alt und lebt im Landkreis Ebersberg. Sie studierte Religionspädagogik, „um die Hoffnung weiterzugeben, dass Gott es gut mit uns meint, dass es etwas gibt, das uns auch trägt in schweren Zeiten“, berichtet sie. Bis vor kurzem war sie in Dorfen tätig, unter anderem im Marienstift. Sie hat auch Menschen in ihren letzten Stunden begleitet, hat viel Zeit mit ihnen verbracht und viele Gespräche geführt.

Die Seelsorge im Klinikum gibt es schon über 20 Jahren, seit 18 Jahren ist Schwarzenböck, ausgebildete Pastoralreferentin, deren Leiterin. Viele Weiterbildungen haben sie und Haubenthaler absolviert, um ihren Dienst im Erdinger Klinikum ausüben zu können.

Müller wird in den nächsten Monaten ihre Ausbildung beenden. Das katholische Seelsorge-Team ist bei der Diözese angestellt, hat im Klinikum ein eigenes Büro, ist täglich im Haus unterwegs und auch sonntags dort anzutreffen.

Unter der Leitung des Evangelischen Pfarrers Martin Schwenk sind immer Dienstagnachmittag drei ehrenamtliche Frauen im Klinikum unterwegs, die – wenn gewünscht – Patienten besuchen. Früher gab es auch katholische Ehrenamtliche, die inzwischen aber durch die „Grünen Damen“ ersetzt wurden. Dass Gesprächsbedarf während des Klinikaufenthaltes besteht, sieht man daran, dass Schwenk an einem Nachmittag zwölf Patienten aufgesucht hat. Er lobte die im Klinikum gelebte Ökumene. 

Elvi Reichert

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