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Dr. Gernot Berthold wird neuer Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Erding.

Professor Riepl verlässt Klinikum – Nachfolger ist erfahrener Gastroenterologe

Neuer Chefarzt für die Innere

  • Uta Künkler
    VonUta Künkler
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m Erdinger Klinikum geht eine Ära zu Ende: Prof. Dr. Rudolf L. Riepl, der seit 1998 im Krankenhaus tätig und seit 20 Jahren Chefarzt der Abteilung Innere Medizin ist, wird Ende September in den Ruhestand entlassen. Sein Nachfolger ist Dr. Gernot Berthold.

Der Internist war zuletzt als Leitender Oberarzt in Wetzlar tätig.

Dr. Riepl hat die Abteilung mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Diabetologie und Stoffwechsel in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend geprägt. „Ich bedanke mich jetzt schon herzlich bei Professor Riepl für seine jahrzehntelange Arbeit und Verbundenheit mit unserem Haus, das er zusätzlich einige Jahre auch als stellvertretender Ärztlicher Direktor unterstützt hat“, sagte Landrat Martin Bayerstorfer in der Sitzung des Krankenhausausschusses.

In jedem Ende liegt auch ein Neuanfang. Insofern freute sich Bayerstorfer in der Sitzung über die Personalentscheidung des Ausschusses. Mit dem 57-jährigen Dr. Berthold habe man einen „Nachfolger gefunden, der diese hervorragende Arbeit kontinuierlich weiterführen wird, und ich freue mich schon auf die künftige Zusammenarbeit“, so der Landrat.

Berthold wird am 1. Oktober seine Tätigkeit als neuer Chefarzt am Klinikum aufnehmen. Der Internist verfügt neben seinem Schwerpunkt Gastroenterologie über die Zusatzbezeichnung Infektiologie. Außerdem ist er ausgebildeter Ernährungsmediziner (DGEM/DAEM).

Der Mediziner blickt schon gespannt auf seine neue Stelle. „Ich freue mich sehr darauf, ab Herbst meinen Teil zur Weiterentwicklung des Klinikums Erding beitragen zu dürfen“, sagt er. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt seiner Arbeit wird laut Landratsamtssprecherin Daniela Fritzen die diagnostische und therapeutische Endoskopie mit Endosonographie sein.

Dabei kooperiere die Innere Medizin eng mit der Allgemein- und Viszeralchirurgie, um für die Patienten ein Therapiekonzept zu finden, das auf der einen Seite so wenig invasiv wie möglich, auf der anderen Seite aber so sicher wie möglich ist. „Wichtig ist mir dabei vor allem, dass die Patienten hochwertige Medizin aus einer Hand vor Ort erhalten“, so Berthold. „Dafür ist sowohl die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen im Klinikum als auch die gute Kommunikation mit den niedergelassenen Ärzten von großer Bedeutung.“

Im Rahmen der technischen Neuerungen sei es zudem bedeutsam, die aktuellen Entwicklungen zu kennen. Nur so könnten jene etabliert werden, die für das Klinikum Erding sinnvoll sind.

Aber auch die Mitarbeiterbindung hält der neue Chefarzt für den Erfolg seiner Abteilung und der medizinischen Versorgung im Landkreis für essenziell. Dazu gehörten neben einer wertschätzenden Kommunikation auch Weiterbildungsmöglichkeiten, die Berthold beispielsweise als zertifizierter Ausbilder der DEGUM Stufe II (Ultraschall) teils auch selbst anbietet.

ujk

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