Neue Erkenntnisse

König von Thailand „abgeschossen“: Das erwartet die beiden Burschen

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Zwei Buben (13, 14) haben beim Hantieren mit Softair-Pistolen den Tross des thailändischen Königs beim Radeln getroffen. Was die Burschen nun erwartet und welche neuen Erkenntnisse die Ermittlungen ergeben haben, erklärt der zuständige Staatsanwalt.

Erding - Thailands König Maha Vajiralongkorn erweist sich als gnädig: Er hat weiter kein Interesse an einer Strafverfolgung der beiden Burschen, die ihn am 10. Juni beim nächtlichen Radeln durch Erding beschossen haben. Das teilt Alfons Obermeier, Leiter der Staatsanwaltschaft Landshut, auf Anfrage des Erdinger Anzeiger mit.

Dennoch bekommt zumindest der 14-Jährige – sein ein Jahr jüngerer Spezl ist noch nicht strafmündig – Ärger mit der Justiz. „Es besteht der Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung“, so Obermeier. In diesem Fall müsse die Staatsanwaltschaft von Amts wegen ermitteln. Zu klären ist etwa, ob die Buben gezielt oder nur herumgeballert haben.

Das tut sie auch – mit neuen Erkenntnissen: „Entgegen Medienberichten ist Maha Vajiralongkorn nicht am Rücken getroffen worden“, erklärt der Leitende Oberstaatsanwalt. Dies habe der 64-Jährige versichert.

Das Hantieren mit der Softair-Pistole und Plastikkügelchen kann Konsequenzen zwischen Ermahnung, Sozialstunden bis Arrest haben. Verhandelt werde aber nicht-öffentlich. Auch das Strafmaß bleibe unter Verschluss – zum Schutz des Buben.

Rubriklistenbild: © dpa

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