Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger/Dorfener Anzeiger.

Kommentar zum Wochenende

Feneberg – eine hervorragende Chance für die Altstadt

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Dass mit Feneberg endlich wieder ein Lebensmittler in die Erdinger Altstadt kommt, ist  eine sehr gute Nachricht. Ob es die viel beschworene Erfolgsgeschichte wird, liegt jetzt auch an uns Kunden,  meint Redaktionsleiter Hans Moritz in  seinem Kommentar zum Wochenende.

Einen seiner bisher größten wirtschaftspolitischen Erfolge hat der 2008 ins Amt gewählte Erdinger Oberbürgermeister Max Gotz als Hauseigentümer erzielt. Nach dem Auszug des Textil-Filialisten C & A holt er Feneberg in sein Haus an der Langen Zeile. Damit wird es in der Innenstadt, in bester Lage endlich wieder ein Lebensmittelgeschäft geben.

Gotz und Feneberg schließen damit eine Lücke, um die sich in den vergangenen Jahren die gesamte Erdinger Ansiedelungspolitik gedreht hat. Das Klagelied hat drei Strophen: 1. Die Geschäftswelt im Stadtkern ist nicht attraktiv genug und besteht vorwiegend aus austauschbaren Handy- und Brillenläden. 2. Die peripheren Gewerbegebiete lassen die Altstadt ausbluten. 3. Am Stadtrand gibt es zu viele Lebensmittler.

Gotz hat gezeigt, was möglich ist, wenn man nur will. Die Einigung mit Feneberg kann nicht hoch genug eingeschätzt werden: Mitten in der Altstadt entsteht ein Ankermarkt. Endlich haben nicht nur die Bewohner des Stadtkerns – das sind nicht einmal so wenige – eine Einkaufsmöglichkeit vor der Tür, sondern auch die vielen Beschäftigten. Die hatten vorher nur eine sehr begrenzte Auswahl an Bäckereien und Metzgereien. Derer wird man irgendwann überdrüssig.

Erfreulich ist auch, dass die Wahl auf Feneberg gefallen ist. Die Allgäuer sind von hier, bekennen sich zur Region, viele Produkte haben kurze Wege. Zudem unterstützt die Filiale in Erding-West viele Vereine und Verbände.

Nun liegt es an den Erdingern, diese hervorragende Chance zu nutzen.

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