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Krähenplage: Ministerium soll helfen

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Von: Hans Moritz

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Erdings Umweltreferent Thomas Schreder (CSU) schaltet in seinem Bemühen, die explodierende Zahl der Saatkrähen in der Stadt zu begrenzen, einen Gang höher.

Erding – Im Stadtrat schlug der Vorsitzende des Kreisjagdverbands am Dienstag vor, das gesamte Gremium einschließlich OB Max Gotz (CSU) sollten sich per Protestbrief an das Umweltministerium wenden.

Dort sitzt zwar nicht mehr die Erdinger Abgeordnete Ulrike Scharf, sondern Marcel Huber (beide CSU). Er soll aber von oberster Stelle Maßnahmen genehmigen, um die Saatkrähen zu dezimieren.

Das Problem ist nämlich: Der schlaue und überaus anpassungsfähige Vogel ist streng geschützt und darf daher nicht gejagt werden. In Erding nutzt er das hemmungslos aus. Rund 4000 Krähen leben derzeit in Erding – vor allem im Park, längst aber auch in anderen Teilen, etwa an Sempt und Fehlbach. Schreder berichtete, dass die Population binnen des vergangenen Jahres um 40 Prozent gewachsen sei.

Bisher hatten alle staatlichen Stellen ein Eingreifen abgelehnt, zuletzt die Regierung von Oberbayern. Weil das – unter Auflagen erlaubte – Vergrämen und Entfernen der Nester wirkungslos war, will Schreder nun drastischere Maßnahmen. Der Stadtrat begrüßte den Vorstoß.  ham

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