Hauruck: Die Jugendfeuerwehrler aus St. Wolfgang zeigten beim Kreisjugenfeuerwehrtag in Wartenberg, dass Kraft, Koordination und Teamgeist für sie zur Grundausstattung gehören. Sie entschieden den Wettbewerb für sich. Foto: Albrecht

Kreisjugendfeuerwehrtag: Grips, Kraft, Koordination und jede Menge Spaß

Wartenberg - 135 Jugendliche aus zwölf Feuerwehren des Landkreises Erding haben sich zum Kreisjugendfeuerwehrtag in Wartenberg getroffen. Smarties, Eier und Kegel spielten dabei eine entscheidende Rolle.

Wartenberg - Am Samstag die Schulbank drücken und auch noch eine Ex schreiben. Wer das tut, der muss schon hoch motiviert sein. 135 Jugendfeuerwehrler von zwölf Feuerwehren aus dem Kreis Erding sind es. Sie absolvierten beim Kreisjugendfeuerwehrtag am Samstag nicht nur den Wissenstest, sondern lösten auch noch eine Reihe praktischer Aufgaben, bei denen Fingerspitzengefühl, Teamgeist und Kraft gefragt waren.

Die schönsten Bilder vom Kreisjugendfeuerwehrtag

Kreisjugenfeuerwehrtag in Bildern

Grips, Fingerspitzengefühl und Kraft waren bei den Prüfungen am Kreisjugendfeuerwehrtag in Wartenberg gefragt.
Grips, Fingerspitzengefühl und Kraft waren bei den Prüfungen am Kreisjugendfeuerwehrtag in Wartenberg gefragt.
Grips, Fingerspitzengefühl und Kraft waren bei den Prüfungen am Kreisjugendfeuerwehrtag in Wartenberg gefragt.
Grips, Fingerspitzengefühl und Kraft waren bei den Prüfungen am Kreisjugendfeuerwehrtag in Wartenberg gefragt.
Kreisjugenfeuerwehrtag in Bildern

Welche brennbaren Gase gibt es? Wozu ist eine Löschdecke besonders geeignet? Nur 15 Minuten Zeit hatten die Jungfeuerwehrler für den eng bedruckten Fragebogen. Die Jüngsten dürfen schon mit zwölf Jahren ran. Und gelernt haben alle fleißig: Keiner fiel durch. Draußen im großen Gerätehaus der Wartenberger Feuerwehr folgte die Praxis. „Na? Warum ist das Feuer jetzt ausgegangen?“, fragte die Betreuer und fixierten den angesprochenen Burschen mit freundlichen Blicken. Der hat gerade am Feuerlöschtrainer der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg erfolgreich den Löscher eingesetzt, aber warum er jetzt erfolgreich war, das weiß er nicht so genau. Die Erklärung und ein ermutigendes „basst scho…“ bekommt er auf den Weg zur nächsten Station mit.

In der Halle kegelten die Nachwuchskräfte der Feuerwehr derweil, aber mit einem aufgerollten C-Schlauch. Das ist Teil der Gaudi-Rallye, hat aber auch Sinn: Das zielgerichtete Auswerfen eines Druckschlauches ist unverzichtbar beim schnellen Aufbau eines Löschangriffs. Ein solcher war zur selben Zeit auf dem Volksfestplatz fertig zu sehen, aber so, dass die „Großen“ sowas besser nicht bei einer Leistungsprüfung zeigen: Zehn Fehler hatten die Macher versteckt, nur wer sie alle fand, bekam die volle Punktzahl. Kraft war bei dem Versuch gefragt, ein Löschfahrzeug der gastgebenden Wartenberger Feuerwehr zu ziehen, Geschicklichkeit beim Eierlauf mit dem Spreizer. Stärkung gab es mit Smarties, aber nur für die, die es schafften, die bunten Schokoladendinger mit Stäbchen zu essen. Diese Station der Gaudi-Rallye war im Pfarrkindergarten aufgebaut.

Wer davon nicht satt wurde, hatte aber auch kein Problem: Kuchenspenden gab es reichlich, und auch eine handfeste Brotzeit war drin. Die Großen hatten sich sich mächtig ins Zeug gelegt für den Feuerwehr-Nachwuchs, denn es war schließlich ihr Tag: 20 Betreuer reisten mit ihren Schützlingen an, dazu kamen noch einmal rund 20 Freiwillige der Feuerwehr Wartenberg, die sich um Organisation, Versorgung, und Technik kümmerten. Am Schluss holten sie die Jungfeuerwehrler aus St. Wolfgang den ersten Platz, gefolgt von Oberding, Niederding, Langengeisling und Inning.

klk

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