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Die Polizei will Internetbetrügern das Handwerk legen.

Kripo warnt vor hohen Schäden – Sieben Fälle allein im Mai

Betrug mit Finanzprodukten

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord warnt vor Betrügern, die zurzeit auch im Landkreis Erding Beute zu machen versuchen. Es geht um angebliche Geldanlagen in Binäre Optionen, Kryptowährungen und ähnliche Finanzprodukte.

Erding –  Allein im Mai haben die Kriminalpolizeiinspektionen Erding, Fürstenfeldbruck und Ingolstadt in sieben Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Bislang ist ein Gesamtschaden von mehr als einer halben Million Euro entstanden.

Die Täter gehen nach Angaben des Ingolstädter Präsidiums bei der Betrugsmasche immer gleich vor. Sie stellen Internetseiten online, die häufig auch durch teure und professionelle Werbeanzeigen auf Online-Seiten und in den Sozialen Medien beworben werden und so den Eindruck von seriösen Handelsplattformen vermitteln.

Den Anlegern suggerieren sie, dass bei den Transaktionen kaum Risiko bestehe und eine hohe Rendite bereits nach kurzer Zeit eintreten werde. Durch die offerierten hohen Gewinnspannen lassen sich viele Opfer zunächst zu kleineren Geldüberweisungen hinreißen. Die Beträge werden aber schnell höher. Die Vorgehensweise der Betrüger ist mit sogenannten Fakeshops vergleichbar, in denen nicht existente Waren angeboten werden.

Die Kripo rät zu Misstrauen. Ehe Geld über Internetplattformen angelegt wird, sollte man sich über weitere unabhängige, seriöse Quellen informieren, etwa die Verbraucherzentralen oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.  ham

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