+
Ziehen eine positive Bilanz der Kulturkarte ( v. l.): Ingrid Müller-H eß (Bücherei), Hans Otto Seitschek (KBW), Claus Lüdenbach (VHS) und Jutta Kistner (Stadthalle).

Gültig auch in der Münchner VHS

Kulturkarte Erding: Angebotsspektrum wurde erweitert

Obwohl sie bereits ihren zweiten Geburtstag feiert, hat sie nicht jeder auf dem Schirm: die Kulturkarte Erding.

Erding – Obwohl sie bereits ihren zweiten Geburtstag feiert, hat sie nicht jeder auf dem Schirm: die Kulturkarte Erding. Sie bietet dem Besitzer die Möglichkeit, Veranstaltungen der Stadthalle Erding, der Volkshochschule Erding, des Katholischen Bildungswerks und der Stadtbücherei preisreduziert oder sogar kostenfrei zu besuchen. Zudem kann der Ausweis für die Stadtbücherei kostenlos beantragt werden.

Jetzt kamen die Kooperationspartner Claus Lüdenbach, Geschäftsführer der VHS Erding, Stadthallen-Chefin Jutta Kistner, Stadtbücherei-Leiterin Ingrid Müller-Heß und Hans Otto Seitschek vom KBW Erding zusammen und berichteten, wie sich die Kulturkarte seit ihrer Einführung entwickelt hat. Dass die Karte gut ankommt, spiegele sich in den Verkaufszahlen wider. Im Wintersemester seien mehr als 400 Karten verkauft worden, für das im Februar beginnende neue Semester gebe es bereits 300 Interessenten.

„Die Karte ist nicht für ein exklusives Programm gestaltet worden. Sie ist für alle Bürger gedacht – auch die mit einem vielleicht kleineren Geldbeutel“, erklärte Lüdenbach. Erwerben kann man die Karte für 45 Euro direkt in der VHS, Lethnerstraße 13. Dazu gibt es auch Rabattmöglichkeiten, beispielsweise für Besitzer der Ehrenamts- oder Sozialkarte sowie für Bürger unter 27 Jahren.

Alle vier Kooperationspartner betonten, dass es nicht um einen ökonomischen Vorteil gehe. Die Kulturkarte sei lediglich das Werkzeug. „Ergebnis sind die gemeinsamen Kooperationsveranstaltungen“, sagte Seitscheck. Lüdenbach machte auf die Kooperation mit der Volkshochschule München aufmerksam. Besitzer der Kulturkarte können ab März 2020 kostenlos Vorträge dort besuchen.

Stadthallen-Chefin Kistner berichtete: „Allgemein gibt es den Irrglauben, dass Kultur nur in der Großstadt stattfindet. Wir wollen hier die Fahne der Kultur hochhalten, um das Portfolio zu zeigen und darauf aufmerksam zu machen.“ Schlüsselwort sei hier wieder die Kooperation, denn die Karte sei für die Bürger gemacht, und diese sollten auch davon profitieren.

„Wir haben zum Beispiel Bücher im Sortiment, die viele Vorträge der VHS ergänzen. Das erfreut sich auch großer Beliebtheit“, berichtete Müller-Heß.

Weitere Infos gibt es im Internet auf www.vhs-erding.de.

Franziska Polenz

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Nachbarschaftshilfe Fraunberg: Vereinsgründerin zieht sich zurück
Kräftig umgekrempelt wurde der Vorstand der Fraunberger Nachbarschaftshilfe JAa!. An der Spitze steht aber weiterhin Dagmar von Fraunberg. Ihre neue Stellvertreterin ist …
Nachbarschaftshilfe Fraunberg: Vereinsgründerin zieht sich zurück
Wählergruppe Neufinsing will weiter im Gemeinderat mitreden
Im Wirtshaus und in den Sozialen Medien macht die Wählergruppe Neufinsing Wahlkampf.  Herz und Sachverstand wollen Michael Suhre und seine Mitstreiter im Gemeinderat …
Wählergruppe Neufinsing will weiter im Gemeinderat mitreden
„Ihr seid jetzt gefragte Fachkräfte“: 181 Absolventen an der Erdinger Berufsschule
Für 181 junge Leute ist die Berufsschulzeit zu Ende. Sie wurden in 16 Berufen ausgebildet.
„Ihr seid jetzt gefragte Fachkräfte“: 181 Absolventen an der Erdinger Berufsschule
Musik als Mittlerin beim Zwiegespräch mit Gott: Klettham weiht restaurierte Orgel
Zwei Orgeln sorgen jetzt in der Kirche St. Vinzenz für einen beeindruckenden, raumfüllenden Stereo-Effekt. Am Sonntag fand die Weihe der restaurierten Staller-Orgel mit …
Musik als Mittlerin beim Zwiegespräch mit Gott: Klettham weiht restaurierte Orgel

Kommentare