Kultusministerium genehmigt Fachakademie für Sozialpädagogik

Freising - Gute Nachrichten für die Berufsschule Freising: Das Kultusministerium hat die Einrichtung einer Fachakademie für Sozialpädagogik genehmigt. In Zukunft können Absolventen damit auch eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher in Angriff nehmen.

Seit Ende vergangener Woche hat man freudige Gewissheit: Am Donnerstag erhielt die Berufsschule Freising ein offizielles Schreiben vom Bayerischen Kultusministerium, in dem mitgeteilt wurde, dass man für das neue Schuljahr 2012/2013 eine einzügige staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik betreiben darf. Eine gute Nachricht für Elfriede Moser, die Leiterin der Berufsschule in Freising, und Landrat Michael Schwaiger. „Gerade im Bereich der Erziehung ist der Arbeitsmarkt nahezu leergefegt“, weiß der Landrat. „Für die kommunalen Einrichtungen, die ja immer auf der Suche nach Erzieherinnen sind, ist diese Entwicklung sehr vorteilhaft.“

Neben der Ausbildung zum Kinderpfleger ist ab dem 1. August künftig auch der Abschluss der Erzieher-Ausbildung direkt in Freising möglich. Diese qualifiziere die Absolventen auch für die Arbeit in Tageseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Einrichtungen der Jugendhilfe sowie in anderen sozialpädagogischen Bereichen, wie zum Beispiel in der Behindertenbetreuung, erklärt Elfriede Moser. Durch die Fachakademie werde der Eintritt in eine gehobene Berufslaufbahn vorbereitet.

Voraussetzung für den Besuch der Akademie ist ein mittlerer Schulabschluss und in der Regel der Abschluss der Ausbildung zum Kinderpfleger. An der Berufsschule werden etwa 16 Schüler die Zugangsvoraussetzungen dafür erfüllen. Für die erste Klasse werden maximal 32 Studierende aufgenommen. Anmelden können sich nicht nur Bewerber aus Freising und Erding, sondern auch Interessierte aus anderen Landkreisen. Schulgeld wird im Gegensatz zu privaten Fachakademien nicht erhoben.

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