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Landesgartenschau: Erding präsentiert Komitee seine Bewerbung

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Zwischen Therme und Alternerding – also hier links im Bild – soll im Zuge der Bewerbung um die Landesgartenschau 2018 ein neuer Stadtpark entstehen. Foto: ham

Erding - Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Landesgartenschau 2018 ist getan.

Am Samstag präsentierte eine Delegation der Stadt Erding die Bewerbung in München vor den Entscheidern der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen. Für den Austragungsort Erding warben neben Bürgermeister Max Gotz der Landschaftsarchitekt Martin Rist, Stadtbaumeister Sebastian Henrich und Stadtplaner Wilhelm Wagner. Im Zentrum standen nicht nur der Bildband, sondern ein nur für die Präsentation erstellter Kurzfilm, in dem nicht nur die zentralen Punkte vorgestellt werden, sondern sich auch Bürger für die Landesgartenschau aussprechen und auf die Entwicklungsmöglichkeiten hinweisen.

Auf der anderen Seite saßen die Geschäftsführer der Gesellschaft, aber auch hochrangige Vertreter aus dem Umwelt- und Landwirtschaftsministerium sowie der Obersten Baubehörde.

„Ich glaube, es war ein überzeugender Auftritt mit einem stimmigen Konzept“, berichtete am Sonntag Gotz auf Anfrage unserer Zeitung. Weiter wollte sich der Stadtchef nicht aus dem Fenster lehnen. Das Komitee habe sich jedenfalls nicht in die Karten schauen lassen.

Die Landesgartenschau war am Sonntag auch Thema beim Stammtisch des CSU-Ortsverbandes Erding. Im Kern ging es um die Zukunft des Stadtparks sowie die jüngst geäußerte Kritik an möglichen Ausholzungen durch den Bund Naturschutz. Referent Burkhard Köppen sagte, der Park sei in den vergangenen Jahren nicht mehr systematisch gepflegt worden. So gebe es etwa keine gut einsehbaren Wege mehr zu den Denkmälern an der Sempt und bei der Mädchenrealschule. Vor knapp 200 Jahren sei der Park aber nach Vorbild englischer Gärten angelegt worden. Daran erinnerte auch Thomas Bauer, der sich für den Erhalt beziehungsweise die Wiederherstellung der Beziehungs- und Sichtachsen aussprach. Walter Rauscher sagte, dem BN gehe es vor allem um die die Brut- und Aufenthaltsplätze für viele Tier- und Vogelarten, darunter Bodenbrüter und Spechte. Günther Adelsberger wollte wissen, ob denn ähnlich wie beim Englischen Garten in München die Wiesen zum Liegen oder Picknicken genutzt werden dürften. Rauscher entgegnete, dafür gebe es das Naherholungsgebiet am Kronthaler Weiher. Einig war man sich, dass es keine weiteren Spiel- und Erlebnisflächen im Stadtpark geben dürfe.

(ham)

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