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Landesgartenschau 2018: Jury legt schriftliche Begründung vor

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Erding - Nun hat es die Stadt schwarz auf weiß: Die Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen hat ihre Entscheidung zu Gunsten Würzburgs und gegen Erding schriftlich begründet.

Die Erklärung verlas Bürgermeister Max Gotz am Donnerstag im Stadtrat.

Grundsätzlich findet die Konzeption Zustimmung. So wird der Ausbau des Naherholungsgebietes rund um den Kronthaler Weiher gelobt. Auch die Anlage eines neuen Stadtparks zwischen Altenerding und der Therme heißt die Jury gut. Zustimmung gibt es weiterhin für den Vorstoß, den Stadtpark mittels einer gezielten Durchforstung und Aufwertung für die Besucher aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Die grünen Bänder als Verbindungsachsen finden ebenso lobende Erwähnung.

Allerdings merkt die Jury an, dass sich große Teile der benötigten Flächen vor allem an der Therme in Privatbesitz befänden und es keine Vorverhandlungen gebe. Es wird jedoch anerkannt, dass eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft bestehe. Die Jury geht davon aus, dass die Stadt finanziell in der Lage ist, das Projekt zu stemmen.

Andererseits moniert die Gesellschaft die noch völlig offene Frage, wie es mit dem Schienenverkehr durch Erding weitergeht. Dies sei aber eine der Grundvoraussetzungen. Dieser Punkt hat für die Jury „maßgebliche Bedeutung“. Als ausbaufähig wird die Anbindung und die Vernetzung von Altenerding erachtet. Nicht zuletzt müsse die künftige Entwicklung der Therme in das Konzept des Parks eingebunden werden.

Gotz regte an, diese Stellungnahme „nun erst einmal setzen zu lassen“. Danach müssten sich die Stadträte zusammensetzen, um das weitere Vorgehen zu beraten beziehungsweise über eine erneute Bewerbung zu späterer Zeit nachzudenken. Wie berichtet, sollen Teile der Bewerbung auch ohne den Zuschlag realisiert werden.

(ham)

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