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Ein Traum für viele Familien: das Eigenheim.

Landesbausparkasse 

Im Landkreis wird überdurchschnittlich viel gebaut

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Erding – Der Landkreis Erding zählt zu den Regionen Bayerns, in denen besonders viel neuer Wohnraum entsteht. Das zeigt eine Auswertung von Daten des Landesamts für Statistik durch die Landesbausparkasse Bayern (LBS). Die LBS Bayern ist mit 1,6 Millionen Kunden die führende Bausparkasse im Freistaat.

Demnach sind im Erdinger Land im vergangenen Jahr 6,3 neue Häuser beziehungsweise Wohnungen je 1000 Einwohner genehmigt worden, so ein Sprecher des Sparkassen-Ablegers. „Das ist deutlich mehr als der bayerische Durchschnitt von 4,2“, teilte er weiter mit.

In Oberbayern haben nach Berechnung der LBS nur die Landkreise Mühldorf (7,9) und Pfaffenhofen (6,8) eine stärkere Bautätigkeit. Gleichauf liegt der Landkreis Eichstätt. Der Wert für den gesamten Regierungsbezirk liegt bei 5,0.

„In der Regel wird der Großteil der genehmigten Gebäude in den folgenden beiden Jahren – also 2016 und 2017 – fertiggestellt“, erklären die Experten der LBS.

2015 sind bayernweit rund 53 000 Wohneinheiten in neuen Wohngebäuden genehmigt worden. Das ist nach wie vor deutlich weniger als die vom Bayerischen Innenministerium angestrebten 70 000 Neubauten.

Erdings Oberbürgermeister Max Gotz hatte in der CSU-Jahrespressekonferenz auf diese Entwicklung hingewiesen. Vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München liegen Daten mit der gleichen Aussage vor. Damit wollte sich Gotz bewusst von der Kritik der Ebersberger SPD-Landtagsabgeordneten Doris Rauscher absetzen, die kritisiert hatte, dass im Kreis Erding viel zu wenig Mitwohnungsbau stattfinde.

Große Wohnbaugebiete gibt es derzeit unter anderem in Dorfen. In Erding hoffen die Investoren, vor allem im Gebiet Erdbeerfeld in Erding-West bald wieder die Kräne aufstellen zu können. Nach dem Hochwasser 2013 wurde dort ein Baustopp verhängt, weil eine neuerliche Gefahr nicht auszuschließen sei, so die Stadt Erding. Ein Ende der Sperre ist durch die in Arbeit befindlichen Schutzkonzepte von Kreisstadt und Freistaat jedoch in Sicht. Stark gebaut wurde zuletzt auch in Altenerding-Süd.

Dennoch herrscht in der Region weiter Wohnungsnot. Die Preise sind entsprechend hoch. Das liegt nicht zuletzt an der stark wachsenden Landkreis-Bevölkerung, die Jahr für Jahr um etwa 1000 zunimmt. In Erding müssen Bauträger künftig einen Teil ihrer Vorhaben vergünstigt anbieten („Soziale Bodennutzung/SoBoN“).  

ham

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