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Gesangsauftritt zum Abschied: Begleitet von Akkordeonspieler Helmi trug Elisabeth Lenz bei der Weihnachtsfeier Gstanzl auf ihre Mitarbeiter vor.

Fischer’s Seniorenzentrum 

Lenz sagt singend Servus

Erding – Auf ein erfülltes Arbeitsleben kann Elisabeth Lenz zurückblicken. Jetzt wurde die langjährige Leiterin des Fischer’s Seniorenzentrums in den Ruhestand verabschiedet. Ganz loslassen kann sie allerdings noch nicht.

Auch wenn Elisabeth Lenz in Ruhestand geht, wird sie dem Kreisaltenheim an der Haager Straße weiter in reduzierter Stundenzahl zur Verfügung stehen. Dies wurde bei Lenz’ Verabschiedung im Rahmen der großen Weihnachtsfeier im Foyer des Seniorenzentrums deutlich. „Wer sich einmal in der Altenpflege festgebissen hat, der kommt nicht so leicht wieder davon los“, sagte sie.

Seit 19 Jahren kümmert sich Lenz im Fischer’s mit aktuell 180 Mitarbeitern – viele davon sind Teilzeitkräfte – um die Bedürfnisse von derzeit 168 Heimbewohnern. Über weite Strecken ist es ihr und ihrem Team gut gelungen, die Anforderungen des Pflege-Qualitätssicherungsgesetzes zu erfüllen. Landrat Martin Bayerstorfer erinnerte in seiner Dankesrede an die Entwicklungsetappen des Seniorenzentrums, die Lenz und ihre Mitarbeiter mit großem Engagement geprägt hätten. Stiftungs-Geschäftsführer Matthias Vögele schloss sich dem Lob an.

Die Weihnachtsfeier begann vor 150 Gästen mit einem Gesangsauftritt von Lenz, begleitet von Akkordeonspieler Helmi. Ausgestattet mit einem Mikrofon-Headset, spazierte sie durch die Reihen und trug auf eine bekannte Melodie Gstanzl auf ihre Mitarbeiter vor – das Publikum sang den Refrain „Holladiria, Holladio“ mit.

Nach dem Schlemmermenü überraschten Lenz’ engste Mitarbeiter ihre Chefin. Sie schilderten in eigens kreierten Texten zum Lied „Weine nicht, liebe Chefin“ – begleitet von Ricarda am Keyboard – auf humorvolle Weise den Arbeitsalltag.

Lenz genoss den Auftritt in vollen Zügen. Zum Abschied überreichte ihr der Chor einen beleuchteten Geschenkkorb. Es wurde viel gelacht, gefeiert und getanzt. Für Stimmungsmusik sorgte Alleinunterhalter Erwin.

red

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