Liegnitzer Straße: Parkende Laster sollen weg

Erding - Die Stadt Erding will auf der Liegnitzer Straße in Klettham die Raser ausbremsen und parkenden Lastern Einhalt gebieten.

Immer wieder erreichen Beschwerden von Anwohnern die Stadtverwaltung. Der Tenor: Auf der breiten Liegnitzer Straße wird zu schnell gefahren. Außerdem behindern Großlaster, die am Straßenrand dauerparken, für Fußgänger und Radfahrer die Sicht. Auch die provisorisch installierte Mittelinsel, die auf Höhe der Gleiwitzer Straße als Querungshilfe dient, ist vielen ein Dorn im Auge, vor allem den Autofahrern. Regelmäßig wird sie an- oder umgefahren. „Mindestens einmal pro Woche steht die Polizei dort und biegt das Ding wieder hoch“, sagte Bürgermeister Max Gotz.

Nun will die Stadt mit einfachen Maßnahmen den Verkehr beruhigen und die parkenden Laster verbannen. Im Planungs- und Umweltausschuss diskutierten die Stadträte am Dienstag über Vorschläge, die Stadtplaner Wilhelm Wagner erarbeitet hatte. Demnach sollen als erster Schritt wechselseitig Längsparkplätze ausgewiesen werden. Ohne große Umbaumaßnahmen werden diese mit Markierungen auf der Fahrbahn gekennzeichnet. Ähnlich ist die Stadt vor einigen Jahren an der Wendelsteinstraße in Altenerding verfahren. Da die Parkplätze nur für Autos zugelassen sein sollen, sieht Gotz dann auch eine Handhabe gegen die Lastwagen. Insgesamt soll es nach der Umgestaltung nicht weniger Stellplätze geben als bisher, versicherte Wagner.

Auf Zustimmung stieß auch der Vorschlag, einen dritten Fußgängerüberweg auf der Liegnitzer Straße von der Polizei prüfen zu lassen. Dieser könnte die umstrittene Mittelinsel ersetzen. Bisher gibt es zwei Zebrastreifen, einen im Norden auf Höhe Marienbader Straße und einen im Süden an der Bushaltestelle Keltenhof. Dort sind morgens und mittags viele Schulkinder unterwegs. (zie)

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