MÜnchener/KRankenhausstrasse 

Linksabbieger sorgen für langeRückstaus

Eine Ampel regelt im Idealfall den Verkehrsfluss: Das war auch die Idee der Stadtverantwortlichen, als sie vor wenigen Wochen beschlossen, an der Münchener Straße auf Höhe der Abzweigung Krankenhausstraße eine Ampel zu installieren. Diese sollte es in erster Linie den Stadtbussen ermöglichen, zeitnah aus der Krankenhausstraße ausfahren zu können – damit es während der Sperrung der Freisinger Brücke für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen keine allzu großen Verzögerungen gibt.

Erding – Gut gemeint, aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Jakob Mittermeier (CSU) erklärte im Stadtrat, dass es zu den Hauptverkehrszeiten auf der Münchener Straße zu langen Rückstaus komme, teils bis zum Finanzamt hinaus. Der Grund: die fehlende Linksabbiegespur stadteinwärts. „Das ist nicht optimal. Gibt es Überlegungen, dies zu verändern“, fragte er nach. Schließlich bleibe die Ampel so lange im Einsatz, bis die Brücke über den Fehlbach erneuert ist. Mit den Arbeiten wird bekanntlich heuer begonnen. 2018 will die Stadt damit fertig sein.

Mittermeier schlug vor zu untersuchen, ob man die Linksabbieger auf der Münchener Straße stadteinwärts nicht schon auf Höhe der Riverastraße ableiten oder die Ampel an der Krankenhausstraße anders takten könne. Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) kündigte dazu eine Untersuchung an. Eventuell müsse man nachjustieren und „schon weiter draußen auf das Nadelöhr hinweisen“, räumte er ein. Der Brücken-Neubau sei für den Innenstadt-Verkehr schwierig, vor allem für die Stadtbuslinien. Gotz: „Ich hoffe, dass deren Attraktivität nicht zurückgeht.“

Mit einer weiteren Ampel befassen sich die Stadträte am Dienstag, 7. Februar, im Planungs- und Bauausschuss. Ab 17.45 Uhr beraten sie im Sitzungssaal des Rathauses über die Errichtung einer Lichtzeichenanlage, so die amtsdeutsche Bezeichnung, an der Einmündung der Straße Am Gries in die Anton-Bruckner-Straße. Es steht die Vergabe der Arbeiten auf der Tagesordnung.

Eine „pragmatische Lösung“ will Gotz auch für einige Anwohner der Trindlstraße im Norden Erdings finden. Johanna Heindl (Freie Wähler) hatte im Stadtrat darauf hingewiesen, dass die Anwohner von der Stadt aufgefordert worden seien, den Gehweg bei Schneefall nach Süden hin zu räumen. Dazu müssten sie jedoch bis zur ED 19 gehen. „Das sind 400 Meter“, sagte Heindl und bat um eine Lösung.

zie

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