Großbrand in Oberau: Familie verliert ihre Wohnung

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Verabschiedet wurden die ausgeschiedenen Aufsichtsräte (vorne, v. l.) Martin Finauer und Eduard Hamburger. Die Vorstandsmitglieder (hinten, v. l.) Friedrich Ziller, Johann Luber und Josef Kern sowie Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Holnburger dankten ihnen. 

VR-Bank Erding 

Mammutprojekt Fusion

Die VR-Bank stellt die Entwicklung des letzten Jahres vor und ehrt langjährige Begleiter.

Erding – Ein „wirkliches Mammutprojekt“ war 2017 die Fusion von Raiffeisen-Volksbank Isen Sempt und der VR-Bank Erding eG nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Johann Luber. Damit erstreckt sich das Geschäftsgebiet von Wartenberg bis zum Ebersberger Forst. Organisatorisch sei man „über den Berg“, sagte er in der Vertreterversammlung der VR-Bank in der Stadthalle Erding. Vor allem die einheitliche EDV-Umstellung sei aufwendig gewesen. Sie habe zwei Tage gedauert. Darauf sei die Bank „auch ein wenig stolz“, denn die Mitarbeiter seien „echt schnell“ gewesen.

Luber erläuterte den Jahresabschlussbericht. Demnach beträgt die Bilanzsumme 1,086 Milliarden Euro, ein Plus von sieben Prozent. Das bilanzielle Eigenkapital belaufe sich auf 107 Millionen Euro (+ 4,8 %). Von den 4,1 Millionen Euro Jahresüberschuss fließt der größte Teil in Rücklagen. Knapp 270 000 Euro schüttet die VR-Bank als Dividende aus.

Auf der Einnahmeseite ist laut Luber der Zinsüberschuss „die wichtigste Kennzahl“. Hier sei ein Rückgang um 1,1 Millionen Euro zu verzeichnen. Angesichts der europäischen Geldpolitik werde dies weiter rückläufig sein.

76 000 Euro wurden an örtliche Einrichtungen, Projekte oder Vereine gespendet. Auch die Raiffeisen-Waren GmbH, an der die VR-Bank beteiligt ist, verzeichnete einen Umsatzanstieg von 85 auf 91 Millionen Euro und konnte ihre Marktposition „gut behaupten“, so Luber.

Bei den turnusmäßigen Wahlen für den Aufsichtsrat wurden Mechtild Maurer (53), Diplom-Betriebswirtin aus Hohenlinden, Franz-Xaver Mayr (64), Diplom-Ingenieur aus Erding, Andreas Winner (43), Architekt aus Pastetten, sowie Max Wittmann (54), Schreinermeister aus Oberneuching, einstimmig für drei Jahre wiedergewählt. Besonders geehrt wurden Martin Finauer aus Anzing und Eduard Hamburger aus Buch am Buchrain, die aus dem Amt des Aufsichtsrats aus Altersgründen ausschieden. Sie erhielten die Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes Bayern.

Derzeit beschäftigt die VR-Bank 206 Mitarbeiter und zwölf Auszubildende. Diesen dankte Luber für ihre „unermüdliche Unterstützung“ bei der noch laufenden Zusammenführung der Banken.  Katarina Meiske

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