Traumlandschaften mit den faszinierenden Techniken des Kunsthandwerks: Maria Spadt (r.) präsentiert ihre Werke im Frauenkircherl. Eine Einführung gab Kirchenmalerin Margarete Hauser.
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Traumlandschaften mit den faszinierenden Techniken des Kunsthandwerks: Maria Spadt (r.) präsentiert ihre Werke im Frauenkircherl. Eine Einführung gab Kirchenmalerin Margarete Hauser.

Ausstellung im Erdinger Frauenkircherl

Maria Spadts filigrane Farbträume

Erding - Sie ist eine Meisterin ihres Fachs: Restauratorin und Malerin Maria Spadt. Gerade gibt die Hohenpoldingerin im Frauenkircherl Einblicke in ihr Können.

Moderne Arbeiten mit berückender Bildsprache und poetischem Zauber verbindet die freiberufliche Restauratorin und Malerin Maria Spadt mit den faszinierenden Techniken des tradierten Kunsthandwerks. Die Hohenpoldingerin stellt ihre Werke gerade im Erdinger Frauenkircherl aus. Die gut besuchte Vernissage fand am Samstagabend statt.

Die Besucher sind in der interessanten Werkschau dazu eingeladen, vielschichtige Traumlandschaften zu erkunden. Da entfalten geheimnisvolle Silberblumen ihre schimmernden Blütenblätter, prächtige Landschaften in Goldtönen und ein Blütenmeer in zarten rot-roséfarbenen Schattierungen bezaubern mit stiller Magie, rund geschwungene Bassschnecken werden in kühnes Pink getaucht. Spadts filigrane Farbträume lassen der Fantasie viel Raum.

Kirchenmalerin Margarete Hauser gab in der Vernissage eine kenntnisreiche Einführung zu den Werken. Das „zarte Band“, das beide verbinde, sei vor allem im Handwerk „und den damit verbundenen Techniken und Materialien begründet“. Dank ihres herausragenden Ideenreichtums und dem guten Auge für Farben und Formen sowie dem feinfühligen Geschick zeige Spadt „einen ansprechenden Weg in die Zukunft für unsere traditionellen Techniken“. Ohne Scheu springe die Künstlerin „über die Hürden der überlieferten Ornamente“, suche neue Wege in der Fläche, präsentiere „zarte Landschaften in Gold und Silber und grafische Interpretationen“. Spadts akademische Ausbildung sei „Garant für Innovation und Virtuosität“, so Hauser. Der Besucher sehe „künstlerische und handwerkliche Meisterwerke“.

Zur Eröffnung gesellte sich zum reizvollen Farbenspiel schön swingender Jazz mit mitreißendem Groove. Es spielte eine vielversprechende Jugendcombo der Kreismusikschule Erding mit Tina Godfrey (Gesang), Quirin Vogel (Piano), Samuel Pfanzelt (Saxophon/Querflöte), Marc Hinrichsmeyer (E-Gitarre) und dem erfahrenen Berufsmusiker Stephan Glaubitz (Bass).

Die Ausstellung von Maria Spadt ist noch bis einschließlich Samstag, 19. August, täglich von 13 bis 19.30 Uhr im Frauenkircherl zu sehen. (Vroni Vogel)

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