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Höchster Schutz gilt für die Einzugsbereiche der Trinkwasserversorgung. In Erding gibt es fünf Brunnen.

Internationaler Tag des Wassers

2,4 Millionen Kubikmeter

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Erding – Stadtwerke verzeichnen Rekordabsatz – Sichere Arbeitsplätze

Der Rekordsommer 2015 hat den Stadtwerken Erding einen Rekordabsatz beschert: 2,4 Millionen Kubikmeter Wasser wurden voriges Jahr verkauft. In normalen Jahren sind es 2,35 Millionen Kubikmeter. Diese Zahlen nennt Thomas Altstetter, Prokurist bei den Stadtwerken und der Wasserversorgung, anlässlich des Internationalen Tags des Wassers. Der wird am heutigen Dienstag begangen und soll die Aufmerksamkeit für das Lebensmittel Nummer eins und den sparsamen Umgang schärfen.

Apropos sparen: Die Leitungsverluste im Netz der Stadtwerke sind so gering wie fast nirgends in Deutschland – laut Altstetter gehen gerade einmal zwei Prozent verloren. Andernorts sind zweistellige Prozentwerte keine Seltenheit.

Die Erdinger bekommen das kostbare Nass aus insgesamt fünf Brunnen: Zwei befinden sich an der Wasserwerkkreuzung in Altenerding, drei im Aufhauser Wald. Bei einem davon, so der Prokurist der 100-prozentigen Tochter der Stadt Erding, handelt es sich aber um einen Notbrunnen.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Tags des Wassers liegt auf den Arbeitsplätzen, die die Wasserversorgung bietet. Werke-Geschäftsführer Christopher Ruthner preist die „vielseitigen und krisenfesten Beschäftigungsmöglichkeiten mit nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Aufgaben zu guten Bedingungen“. Altstetter sekundiert: Bei der Wasserversorgung Erding seien sechs Monteure, ein Meister sowie er selbst als Ingenieur beschäftigt. Hinzu komme die Verwaltung.

„Die Wasserwirtschaft wird morgen genauso gebraucht wie heute. Die Arbeit ist sicher“, betont Betriebsratsvorsitzende Christa Angermaier, Die Unternehmen wendeten branchenspezifischen Tarife oder die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes an. Arbeitsschutz werde groß geschrieben, so Angermaier. „Wasser und Arbeitsplätze bedeuten mehr als einen Job. Es sei eine Arbeit fürs Gemeinwohl, für Umweltschutz und für die Sicherung natürlicher Ressourcen.“  

Hans Moritz

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