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Sinnflut von oben: Am sonnigen Samstagnachmittag kamen die Besucher erst nach und nach auf den Volksfestplatz. Am Abend war’s proppenvoll.

Sinnflut-Bilanz 

„Mit blauem Auge davongekommen“

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Erding - Sommerlich heiß, aber auch nasskalt: Das 24. Sinnflut-Kulturfestival hat heuer beides erlebt. Die Bilanz fällt durchwachsen aus.

Zehn Tage Sinnflut auf dem Volksfestplatz: Das ist für viele Erdinger und ihre Gäste die schönste Zeit im Jahr. Heuer machte ihnen Petrus einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Auch die Veranstalter Börnie Sparakowski und Peter Feller ziehen angesichts der Wetterkapriolen eine durchwachsene Bilanz. Feller sagte gestern ganz pragmatisch: „Wir wissen, dass wir ein Open Air machen. Das ist schwer kalkulierbar.“ Genau so wie der Umsatz: „Drei Tage Regen merkst du einfach. Die holst du nicht mehr auf. Aber wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.“

Auf den Bilderbuchstart am ersten Wochenende mit drei sonnigen und nicht zu heißen Tagen folgten ein kühler Montag und drei Tage Dauerregen mit fast schon herbstlichen Temperaturen. Am zweiten Wochenende schien wieder die Sonne. „Wir hatten schon Jahre, in denen es länger geregnet hat, aber nicht so extrem. Da fängt der Platz zu schwimmen an“, sagt Feller. Er und sein Team mussten regelmäßig aufkiesen, damit die Besucher halbwegs trockenen Fußes übers Gelände gehen konnten.

Nicht jeder Gast ließ sich vom Wetter von einem Sinnflut-Spaziergang abbringen. „Einige haben mir erzählt, sie kommen extra, weil sie dann alles in Ruhe anschauen können“, sagt Feller. Ihm und Sparakowski ist in erster Linie wichtig, „dass sich die Leute wohlfühlen und entspannen“. Und beides war heuer der Fall. Die Stimmung sei gut, keinerlei Aggression zu spüren gewesen. Feller meint sogar, dass es nicht nötig gewesen wäre, die Zahl der Sicherheitsleute aufzustocken. Auch die Sanitäter vor Ort waren kaum gefordert. Einige Besucher mussten wegen Insektenstichen oder kleineren Schnittwunden behandelt werden. Einmal wurde der Notarzt angefordert, weil sich ein Gast schwer verschluckt hatte. Ihm ging es aber schnell wieder besser.

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