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Turbulent geht es beim selbstverfassten Theater der Mittel- und Oberstufe des Korbinian-Aigner-Gymnasi ums zu. Heute Abend ist Premiere von „Die Welt verreckt? Szenen aus Absurdistan“. 

Schultheater

Szenen aus Absurdistan

Die Mittel-und Oberstufe des Korbinian-Aigner-Gymnasiums zeigt ein selbstverfasstes Theaterstück  ein verrücktes Stück mit vielen Überraschungen soll es werden.  Heute, 22. Januar,  ist Premiere. 

ErdingWas geschieht, wenn Kaiserin Sisi von Österreich auf Vlad III., alias Graf Dracula, den Dichter Friedrich Schiller oder Physikerin Marie Curie trifft? Und das in einem Meer von Plastikmüll? Was, wenn sich auch noch Kaiser Nero, Königin Marie-Antoinette oder die schöne Ägypterin Kleopatra einmischen? Auf alle Fälle wird es turbulent zugehen, zumal da auch noch eine ganze Reihe weiterer gewichtiger historischer Größen mit von der Partie sein wird.

Und sie werden sich streiten, werden sich unsinniger, absurder Tätigkeiten und Gesprächen hingeben, nur an sich selbst denken und nicht zuletzt um die Macht kämpfen. Dass dabei die Welt, die sie den Kindern hinterlassen, buchstäblich zu verrecken droht, überrascht niemanden. Doch haben sich nicht großartige Menschen wie die Friedensnobelpreisträger Martin Luther King oder Malala Yousafzai gegen den Wahnsinn in unserer Welt gestellt und zur Besinnung aufgerufen? Haben nicht Künstler wie der Beatle John Lennon den Menschen friedlichere Wege aufgezeigt?

Ob sie ihre Ziele erreichen, können die Besucher heute Abend bei der Premiere der verrückten und mit Überraschungen aufwartenden Inszenierung „Die Welt verreckt? Szenen aus Absurdistan“ der Theatergruppe Ober- und Mittelstufe des Korbinian-Aigner-Gymnasiums erleben. Die 15 Schülerinnen und Schüler haben sich mit ihrem Spielleiter, Studiendirektor Gerhard Häußler, dieses Stück selbst ausgedacht und ein Jahr lang entwickelt und einstudiert. Ein paar Anregungen verdanken sie dabei Werken von Eugène Ionesco und Max Frisch. Im Vordergrund standen der Spaß am Spiel und das Entwickeln außerordentlicher Bilder und Situationen, ohne Zeigefinger und falsches Pathos.

Spielleiter Häußler nimmt mit dieser Inszenierung nach insgesamt 24 Stücken unter seiner Leitung und 29 Jahren am Gymnasium Dorfen, der Deutschen Schule London und dem Korbinian-Aigner-Gymnasium seinen Abschied von der Schulbühne. Das überraschende Ergebnis können die Besucher an drei Abenden in der Aula des Korbinian-Aigner-Gymnasiums erleben.  red

Die Aufführungen

sind heute, 10. Januar, Montag, 13., und Dienstag,14. Januar, jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Plätze können über das Sekretariat Tel. (08122) 90994-0 reserviert werden.

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