+
Bei der Vorstellung der neuen Multitouch-Monitore in Altenerding begeistert (v. l.): Rektorin Karin Rausch, Oberbürgermeister Max Gotz, Stadtrat und Schulreferent Josef Biller, Helmut Proißl (Stadtverwaltung), Systembetreuerin Katrin Herold, Rainer Zeiler und Zulieferer Martin Greimel von IT-Systeme Greimel aus Dorfen.

Eine Tafel wie ein Tablet

Mittelschule Altenerding bekommt Multitouch-Monitore

Altenerding - Die Zeit der Kreidetafeln an Erdings Grund- und Mittelschulen ist bald vorbei. Künftig werden sie durch Multitouch-Monitore ersetzt. Eine Million Euro lässt sich die Stadt das kosten. 

Große Freude herrscht an der Mittelschule Altenerding. Die Stadt Erding hat die Klassenzimmer dort mit 14 Multitouch-Monitoren ausgestattet und damit den Startschuss für ein modernes Unterrichtssystem gegeben. Mit einem Kostenaufwand von rund einer Million Euro werden bis Herbst 2019 auch die weiteren sieben Grund- und Mittelschulen in Erding ihren Unterricht modernisieren.

„Einmal mehr verwirklichen wir ein zukunftsweisendes Projekt für unsere Schüler und Schülerinnen. Das ist top, und wir haben die Nase ganz vorne,“ sagte Oberbürgermeister Max Gotz beim Ortstermin am Dienstag. Von einer „einzig wahren Investition für die Grundschulen“, sprach Schulreferent Josef Biller, der das Multitouch-System als „riesiges pädagogisches Instrument“ lobte. Es ersetzt nicht nur die Kreidetafeln, sondern auch Fernsehgerät, Overhead-Projektor oder DVD-Player.

Der Multitouch-Monitor ist 86 Zoll groß und kann mit einem Computer verbunden werden. Die Bedienung erfolgt durch Berührung (Drehen und Zoomen) des Schirms via Infrarotsensoren. Das Programm erkennt Objekte, gelöscht wird mit einer Handbewegung über den Bildschirm. Finger und Stift haben verschiedene Funktionen und ermöglichen so neue Unterrichtsformen. Dank der modernen Technik können auch Audio- und Videodateien abgespielt werden. Außerdem ist der Zugriff ins Internet möglich. Die Handhabung ist mit einem Tablet-PC vergleichbar.

„Durch diese Monitore können wir den Unterricht optimal vorbereiten und einen zeitgemäßen, qualitativ hochwertigen Unterricht bieten, der den Schülern riesigen Spaß macht und sie motiviert“, sagte Rektorin Karin Rausch bei der Vorstellung.

Wie vielseitig sich das interaktive Tafelsystem verwenden lässt, zeigte Systemadministratorin und Klassenlehrerin Katrin Herold (9a). Das animierte OB Gotz dazu, sich ebenfalls am Monitor zu versuchen. Es klappte auf Anhieb, als er schrieb: „Erding ist spitze.“

Insgesamt werden 108 Monitore beschafft: noch im Dezember für die Carl-Orff-Grundschule in Altenerding, dann folgen die Grundschulen am Ludwig-Simmet-Anger (Januar 2017), Grüner Markt und Klettham (jeweils Herbst 2017), Langengeisling (Herbst 2018) sowie die beiden Schulen am Lodererplatz (Herbst 2019/nach Sanierung).

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ardeo reichen drei Verkaufssonntage
Erding – Seit April sind Wolfgang Kraus und Florian Gänger Vorsitzende der Händler-Interessengemeinschaft Ardeo in Erding. Jetzt ziehen sie eine erste Bilanz und …
Ardeo reichen drei Verkaufssonntage
Ein großes Fest der Begegnung
Erding - „Suchet der Stadt Bestes“ – dieses Bibelzitat ist das Motto des ersten Ökumenischen Kirchentags, der in Erding vom 15. bis 17. September gefeiert wird. Die …
Ein großes Fest der Begegnung
Junge Ladendiebe mit CDs in der Unterhose
Sie hatten sich vermeintliche sichere Verstecke für ihr Diebesgut ausgedacht. Doch auch mit ihrer Unterhosen-Masche waren ein 14-Jähriger und sein elfjähriger Freund …
Junge Ladendiebe mit CDs in der Unterhose
Der neue Bierkönig kommt aus Eibach
„Die Masskrüge hoch“, schallte es am Donnerstagabend in der Dorfener Festhalle, denn auf der Bühne wurde der Bierkönig 2017 gesucht.
Der neue Bierkönig kommt aus Eibach

Kommentare