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Montessori-Haus: Finanzierung gesichert

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Erding - Noch werden einige Monate ins Land ziehen, ehe mit dem Bau des Montessori-Kinderhauses im neuen Baugebiet „Westlich der Sandgrubensiedlung“ begonnen wird. Dafür ist die Finanzierung in trockenen Tüchern.

Die Weichen stellte der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Stadtrates in seiner Sitzung am Donnerstag.

Nach dem Auszug aus dem Montessori Children’s House in der Innenstadt soll im neuen Wohngebiet unweit der Sigwolfstraße eine Einrichtung mit vier Integrations-Kindergartengruppen und zwei Integrations-Krippengruppen bezogen werden. Die Gesamtkosten bezifferte Bürgermeister Max Gotz im Ausschuss auf rund 3,5 Millionen Euro. Staat und Stadt sind bereit, knapp 1,9 Millionen Euro in Form von Zuschüssen zur Verfügung zu stellen.

Sachgebietsleiter Alois Gabauer sagte, dass der Montessori-Verein eine Kreditfinanzierung vorweisen könne. Die Bank verleihe das Geld aber nur unter der Prämisse, dass öffentliche Gelder fließen.

Diese sollen nach den Worten Gabauers möglichst rasch bei der Regierung von Oberbayern beantragt werden. Im Gegenzug muss der Bauherr eine mindestens 25-jährige Betriebslaufzeit gewährleisten. Auf folgende Absprache einigten sich Verein und Stadt: Erding stellt das Grundstück auf der Basis eines Erbbaurechtsvertrags über 60 Jahre zur Verfügung. Sollte der Montessori-Verein die Einrichtung aufgeben (müssen) - die Rede ist von der so genannten Heimfallregelung - erklärt sich die Stadt bereit, die Bebauung zu übernehmen. In diesem Fall müssten keine Zuschüsse rückerstattet werden, sofern die Stadt selbst oder ein von ihr Beauftragter als Betreiber einspringt. (ham)

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