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Kurz vor ihrem Rauswurf: Sandra Brexel im Gespräch mit Bachelor Leonard Freier.

Erdinger "Bachelor"-Kandidatin

Nach frühem Aus: Sandra Brexel blickt ohne Groll zurück

Erding/Miami – Überraschend kam für Sandra Brexel der Rauswurf in der RTL-Show „Der Bachelor“. Leonard Freier hatte ein Date mit der Erdinger Kandidatin abgebrochen, und sie direkt zurück nach Deutschland geschickt – eine einzigartige Situation in den bisher ausgestrahlten sechs Staffeln. Der Grund dafür: eine völlig unterschiedliche Lebenseinstellung (wir berichteten).

Sie könne nicht beurteilen, ob der Berliner zu ihr gepasst hätte, sagte Brexel nach dem Aus, denn die Chance, ihn näher kennen zu lernen, habe sich nicht ergeben. Deshalb könne sie auch nicht behaupten, sich bereits in Freier, der ein Kind hat, verliebt zu haben. Der Grund für ihren Rauswurf ist für Brexel aber nachvollziehbar. „Das Thema Kind befindet sich aktuell noch nicht in meiner Lebensplanung. Für mich steht die Etablierung in meinem Job an erster Stelle“, sagt die Kundenberaterin einer Münchner Bank zu Freiers Vaterrolle. Im Gespräch mit einigen Konkurrentinnen hatte sie gesagt, sie möge keine Kinder. Streitigkeiten mit einigen Show-Teilnehmerinnen waren die Folge, nicht unbemerkt von Freier.

Unterstützung bekommt Brexel von Familie und Freunden. Sie stehen hinter der 23-Jährigen: „Sie meinten, dass ich mit einem Kind, das nicht mein eigenes ist, auf Dauer nicht glücklich geworden wäre.“ Nach ihrer Ankunft in Deutschland ist Brexel schnell wieder in ihren Alltag zurückgekehrt. „Ich habe meine neue Wohnung weiter eingerichtet, und die letzten Umzugskartons von Erding nach München gebracht“, erzählt sie. Brexel hatte Zeit zum Nachdenken. „Vor allem über meine unüberlegte Aussage, was das Kind betrifft. Es wäre vielleicht nicht so gekommen, wenn ich das anders formuliert hätte.“ Sender und Empfänger einer Aussage seien zwei unterschiedliche Menschen. Vieles könne deshalb hineininterpretiert werden, „auch wenn es ganz anders gemeint war“, bedauert Brexel. In Zukunft will sie genauer über ihre Aussagen nachdenken, ganz nach dem Motto: „Erst denken, dann reden.“

Einen positiven Effekt hatte ihre Teilnahme. „Ich wollte etwas Außergewöhnliches erleben, und das ist mir definitiv gelungen.“ Zudem habe sie neue Freundschaften geschlossen. „Das war eine totale Überraschung, da ich nie erwartet hätte, dass man sich in so einem Format so gut verstehen würde“, erzählt Brexel. Neben engeren Freundschaften stünden die Kandidatinnen über eine Whats-App-Gruppe in Kontakt.

Mit der Suche nach dem Traummann hat Sandra Brexel abgeschlossen. Sie ist sich sicher: „Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wird der richtige Mann in mein Leben treten. Ich suche nicht, ich werde gefunden.“

Von Julia Adam

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