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Ende Mai soll’s weitergehen im Hunter, der ehemaligen Schiaßn, am Volksfestplatz. Die Penthaus GmbH mit Gastronom David Ritter und seinem Team übernimmt.

Nach Insolvenz 

Schon wieder Pächterwechsel in der Schiaßn

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Es tut sich was am Schießfeld neben dem Erdinger Volksfestplatz. Das Hunter ist Geschichte, doch Nachfolger stehen schon in den Startlöchern.

Erding– Lang haben sie nicht durchgehalten, die drei Geschäftsführer der Hunter Gastro & Event GmbH, die erst vergangenes Frühjahr den Betrieb am Schießfeld neben dem Erdinger Volksfestplatz übernahmen. Jetzt wurde Insolvenzantrag beim Amtsgericht Landshut gestellt. Der Club ist geschlossen.

Das soll allerdings nicht lange so sein. Denn Matthias Vögele, Geschäftsführer der Fischer’s Wohltätigkeitsstiftung, der das Lokal gehört, hat bereits Nachfolger gefunden. Und diese sind in Erding keine Unbekannten. Es ist die Penthaus GmbH mit David Ritter an der Spitze.

Den 31-jährigen Gastronomen kennen vor allem die jungen Nachtschwärmer im Landkreis, denn seit Jahren betreibt er mit seinem Kompagnon Tom Sitter die Diskothek Penthaus an der Franz-Brombach-Straße im Westen Erdings. Das soll auch so bleiben. Die Übernahme des Hunter Clubs samt Stüberl und Biergarten-Areal wird daran nichts ändern. Wie das Konzept für die neue Location genau ausschauen soll, weiß Ritter noch nicht genau. Er ist gerade in San Francisco im Urlaub und will sich dort darüber Gedanken machen.

Dass er gastronomisches Gespür hat, bewies er vor gut zwei Jahren mit der Eröffnung der Kennedy Bar am Schönen Turm. Das Lokal, in dem vor allem Frauen gerne frühstücken, verfügt über eine kleine Freifläche rund um eine Kastanie, die die Landshuter Straße an diesem Eck durchaus aufwertet.

Vögele setzt darauf, dass Ritter und sein Team als Erdinger das richtige Konzept für die Schiaßn, wie das Hunter früher hieß, finden werden. „Diese Konstellation kann damit umgehen. Sie haben die Mannschaft dazu durch das Penthaus und das Kennedy“, sagt Vögele.

Die Initiative für die Zusammenarbeit sei von den Gastronomen ausgegangen. „Sie sind schon vor einigen Wochen auf mich zugekommen“, erzählt Vögele. Man sei sich einig, es sei aber noch nichts unterschrieben. Der Vertrag soll nächste Woche unterzeichnet werden. Vögele rechnet damit, dass das Penthaus-Team Ende Mai loslegen wird.

Die Schiaßn war seit den 1980er Jahren eine Diskothek und firmierte vor ihrer Zeit als Kulturstätte zehn Jahre lang als Sunrise. Neben diesem Gastronomiebetrieb gehören der Fischer’s Stiftung die Gasthäuser in Landersdorf und Manhartsdorf, das Gasthaus Zur Post in Erding, die Shisha Bar am Schönen Turm, das asiatische Restaurant „Lucky Sushi“ im Bräuhausviertel und die Lelo Bar an der Münchener Straße. Alle Lokale sind verpachtet.

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