Fast wie auf dem Herbstfest: Der erste Volksfest Drive-In in Erding kam gut an. Mit dem Auto, Rad oder auch zu Fuß konnten sich die Bürger 17 Tage lang bis einschließlich Pfingstmontag Volksfestschmankerl abholen. 
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Fast wie auf dem Herbstfest: Der erste Volksfest Drive-In in Erding kam gut an. Mit dem Auto, Rad oder auch zu Fuß konnten sich die Bürger 17 Tage lang bis einschließlich Pfingstmontag Volksfestschmankerl abholen. 

Erfolgreiche Premiere

Nach Volksfest Drive-In in Erding:Es gibt Ideen für September

  • Gabi Zierz
    vonGabi Zierz
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Sehr zufrieden mit dem ersten Volksfest Drive-In in Erding ist Chris Heigl. Er war mit Tobias Martl Initiator der Budengasse und hat weitere Ideen.

ErdingSehr zufrieden mit dem ersten Volksfest Drive-In in Erding ist Chris Heigl. Er war gemeinsam mit Tobias Martl Initiator der Budengasse auf dem Volksfestplatz.

„Die ersten zehn Tage waren super“, freute sich der Gastronom, der in der Maurermeistergasse seit elf Jahren die Bar Heigl’s betreibt, am Dienstagnachmittag nach dem Abbau der Stände. Für September hat Heigl schon eine weitere Idee.

Steckerlfisch (Peter Lingnau), Schokofrüchte (Martl), Getränke (Heigl), Brezn (Oliver Krems), Würstl (Paul Diebold), Hendl und Rollbraten (Thomis Kuchl) waren 17 Tage lang im Angebot. Die Buden konnten zu Fuß, mit dem Rad oder Auto angefahren werden. „Die Leute hatten Spaß, selbst wenn es mal Wartezeiten von einer halben Stunde gab“, sagt Heigl. Dies sei nicht zu vermeiden gewesen, „weil die Autos mehr Platz brauchen“. Der größte Andrang herrschte ab 16 Uhr, manche Leute seien auch öfter gekommen.

Gerade für die Schausteller, die heuer wegen der Corona-Pandemie kaum eine Möglichkeit hätten, Geld zu verdienen, „war’s wenigstens ein bisserl was“, sagt Heigl. Er dankt der Stadt und den Stadtwerken für die Unterstützung, „sonst wär’s nicht möglich gewesen“.

Der Drive-In war eine einmalige Angelegenheit, betont Heigl, allerdings hat er für den Herbst schon eine andere Idee: eine Art Vergnügungspark mit Verpflegung. Das Konzept dafür stehe und liege bereits bei der Stadt zur Prüfung. Details wollte Heigl noch nicht verraten. (Gabi Zierz)

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