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Eine gute Figur vor tausenden Zuschauern machte das Prinzenpaar der Narrhalla Erding, Conny I. und Daniel I. beim Walzer auf der Bühne der Narrenschranne. Zwei Tage liegen nun noch vor den Regenten. Mehr Bilder gibt es auf www.erdinger-anzeiger.de.

Narrenschranne in Erding

Finale mit Frühlingsgefühlen

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Erding - Die Narrenschranne der Narrhalla Erding hat am Sonntag tausende Gäste in die Innenstadt gelockt. Sie sollten nicht enttäuscht werden.

Bei der Narrenschranne war schon alles geboten: Eiseskälte, Schneefall, Nebel. Das Wetter von gestern hatte Seltenheitswert: Frühlingshaft milde Temperaturen wehten über den Schrannenplatz. So angenehm war einer der Faschingshöhepunkte im Erdinger Land schon lange nicht mehr.

So feierte Erding Fasching in der Innenstadt

Kein Wunder, dass sich die Narrhalla mit dem Prinzenpaar in der Kutsche, gezogen von den Jungelfern, gleich zu Beginn den Weg durch die Massen vom Rathaus zur Bühne bahnen musste. Die stand heuer wieder traditionell vor dem Frauenkircherl.

Klassisch eröffnet wurde die Narrenschranne vom Prinzenpaar, Conni I. und Daniel I.. Ehe sie ihre Tanzkünste darboten, begrüßten sie die tausenden Zuschauer. Das war der einzige Schwachpunkt: Zum Anfang spielte der Ton den Regenten übel mit. Macht nichts, Taten statt Worten waren gefragt. Und als Tanzpaar machten beide einmal mehr eine sehr gute Figur.

Dass es noch anmutiger geht, das bewiesen die Garden. Ob Sternchen, Kinder- oder Teenie-Garde – die jungen Damen legten Auftritte zum Dahinschmelzen hin. Trainerin Susann Mair und ihr Team hatten die jungen Damen ebenso perfekt vorbereitet wie das Kinderprinzenpaar von 2014, Christoph und Seraphina. Schade, dass es heuer keines gab.

Apropos Team: Die Narrenschranne zeigt, dass der Fasching in Erding nicht dem Zufall überlassen ist. 200 Aktive zählte das Team gestern Nachmittag. An der Spitze: Präsident Stefan „Ben“ Neumair, der unprätentiös wie immer souverän durchs Programm führte. Er hatte seine eigene kleine Prinzessin dabei: Töchterlein Coco Valentina.

Endlich wieder textsicher traten die Jungelfer mit einer Rockeinlage auf, in der sie bekannte Songs auf den Erdinger Fasching ummünzten und die besondere Unterstützung des Erdinger Weißbräu nicht unerwähnt ließen: die Premiere der Prinzenweiße, die auch bei der Narrenschranne in Strömen floss. Den krönenden Abschluss bildete – wieder – das Kasperltheater.

Die närrische Zeit biegt nun auf die Zielgerade ein – mit den beiden Rosenmontagsbällen in den Gasthöfen zur Post und Weißbräu sowie mit dem Moosgeistertreiben am Dienstag.

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