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Spiel und Spaß gab‘s beim Kinderfasching der Narrhalla Erding am Samstag in der Stadthalle.
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Genossen die närrische Regentschaft in Erding: Das Prinzenpaar Luna Weger und Kilian Zehner.
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Aus dem 10er wird das 11er: Die Jungelfer der Narrhalla benannten das Lokal, das des Prinzen Familie betreibt, kurzerhand um.

Faschingsendspurt

Narrhalla Erding: „So eine starke Truppe hatten wir noch nie“

  • Gabi Zierz
    vonGabi Zierz
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Die Narrhalla Erding ist eine starke Truppe. Das wurde zum Faschingsendspurt deutlich. 160 Aktive haben den Bürgern sechs Wochen einen tollen Fasching beschert.

Erding - Sechs intensive Wochen liegen hinter der Narrhalla Erding. Sie hat die närrische Zeit in der Kreisstadt maßgeblich bestimmt. Letzter Höhepunkt einer durchweg gelungenen Faschingssaison war am Sonntag die Narrenschranne, auf der das vielfältige Programm den Bürgern noch einmal unter freiem Himmel präsentiert wurde. Beim traditionellen Weißwurst-Frühstück am Rosenmontag zog Narrhalla-Präsident Detlef Felixberger eine äußerst positive Bilanz.

Es war die erste Faschingssaison unter seiner Leitung. „Es ist ein schönes Gefühl, 160 Aktive hinter sich zu haben“, sagte Felixberger. Und Vize-Präsident Dieter Jäckel ergänzte: „So eine starke Truppe hatten wir noch nie.“ Das war nicht nur beim vereinten Auf- und Abbau der Narrenschrannen-Bühne zu erleben, sondern auch am vergangenen Freitag, an dem die Narrhalla traditionell Kitas, Schulen und Seniorenheime besuchte. Und zum Lebenshilfe-Fasching nach Eitting sind die Jungelfer und Teile des Präsidiums sogar mit dem Rad angereist – ein Tragerl Pikantus als Wegzehrung im Anhänger.

Dass die Narren trinkfest sind, steht außer Frage. „As Bier richt’ zamm“, sagt Prinz Kilian I., der Zehner hoch Fünf. Und Prinzessin Luna I. von Tanz und Treibauf (Weger) ergänzt: „Wenn man nicht trinkfest ist, hat man verloren.“ Die angehende Lehrerin, die an der Grundschule Dorfen-Nord gerade ihr Referendariat absolviert, plagt sich seit einer Woche mit einer Erkältung herum. Ansonsten hat sie ihre Regentschaft gut überstanden. Nicht einmal Blasenpflaster brauchte sie. Dafür war Prinz Kilian zwischenzeitlich gehandicapt. Er hatte sich bei einem Arbeitsunfall an der Hand verletzt, so dass die Hebefiguren beim Prinzenwalzer umgestellt werden mussten.

Am besten hat ihnen der Galaball gefallen: „Wegen der Vorfreude, weil unsere Familien da waren, und weil alles zu gut geklappt hat“, sagt die 20-Jährige. Überhaupt werden die beiden ihre närrische Regentschaft nicht vergessen: „Es war mit die beste Zeit. Ich hab’s mir schon lustig vorgestellt, aber es war noch besser,“ sagt Weger, und Zehner nickt zustimmend. Ein Grund dafür: Ihre besten Spezl waren im Hofstaat immer dabei.

Am Samstag ging es in der Stadthalle beim beliebten Kinderfasching der Narrhalla hoch her. Dort trafen Cowboys, Könige und Indianer auf Prinzessinnen, Zauberer und viele andere fantasievolle Masken. Für Musik sorgte DJ Clown Christian Nowas. Auch eine Polonaise schlängelte sich durch den Saal. Rund 360 kleine Faschingsnarren hatten ihre Gaudi an zahlreichen Spielstationen. Und sie bejubelten die Auftritte des Kinderprinzen- und Prinzenpaars sowie der Garden und Tanzgruppen der SpVgg Altenerding.

Gestern dankte Felixberger für diese gute Zusammenarbeit SpVgg-Vereinschef Erich Neueder, dessen Enkelin Sina heuer Kinderprinzessin war. Felixbergers Dank galt auch den Sponsoren („Ohne sie ginge es nicht“), Wirten und Politikern, „die immer den Spott von uns über sich ergehen lassen müssen“.

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