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Bei ihrem Antrittsbesuch im Rathaus stellte sich der neue Vorstand des Kunstvereins OB Max Gotz (M.) vor (v. r.): Sigrid Réssy, Albin Zauner, Peter Breth und Maria Weber.

Kunstverein Erding

Neue Führung und neues Zuhause

Erding – Der Kunstverein Erding (KVE) kann bei seinen Vereinsaktivitäten mit Unterstützung der Stadt Erding rechnen.

Bei einem Gespräch im Rathaus, wo sich der neue Vorstand des KVE vorstellte, sicherte Oberbürgermeister Max Gotz zu, dass der Kunstverein mit einer Unterbringung im historischen Gebäude Am Rätschenbach 12 rechnen kann. Das Haus stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, wird derzeit saniert und soll nach seiner Fertigstellung voraussichtlich Ende 2017 genutzt werden können.

„Kunst und Kultur sind bei der Stadt ganz oben angesiedelt“, sagte Gotz. Damit der „Spiegel der Zeit“ nicht erblinde, werde man öffentliche Räume wie den Stadtpark zur Schaustellung von Kunst anbieten. Dies könne auch eine Botschaft an andere Gemeinden des Landkreises sein, Kunstschaffenden Raum für ihre Aktivitäten zu bieten, so das Stadtoberhaupt.

Den Kunstverein lobte Gotz als eine Einrichtung von guter Struktur. Die Mitglieder würden sich vorbildlich ehrenamtlich engagieren. Zudem empfahl Gotz der neu gewählten Führungsriege, künstlerisch eine möglichst große Palette abzudecken, bei der nicht nur die Malerei, sondern auch andere Gebiete der Kunst gefördert werden.

„Was ist Kunst?“ Das wird der OB sicher nach Lektüre des gleichnamigen, vom KVE überreichten Buches wissen, wenn er die dort 1460 zitierten Antworten von Andreas Mäckler gelesen hat.  beet

Ausstellung

Die nächste Aktion des KVE ist die bayernweit ausgeschriebene Ausstellung mit dem Motto „Selfies“. Sie findet vom 5. bis 21. August im Frauenkircherl Erding statt. Jeder kann sich beteiligen. Einreichung der Werke wie Bilder, Fotos oder Skulpturen ist am Freitag, 3. Juni, von 16 bis 19 Uhr im Bauernhausmuseum. Die Vernissage ist am Freitag, 5. August, um 19 Uhr. Abbau der Ausstellung ist am Sonntag, 21. August, von 19 bis 19.30 Uhr. Es werden Arbeiten aus allen Bereichen der bildenden Kunst ausgestellt (maximal drei Werke pro Einreicher). Einlieferungsgebühr zehn Euro für Nichtmitglieder, Katalogbeitrag 30 Euro, für Aussteller. Es müssen Originalwerke eingereicht werden – mit Ausnahme von schwer zu transportierenden Arbeiten. In diesem Fall bittet der Verein um die Einsendung einer CD. Es wird ein Katalog erstellt, für den eine Gebühr von 30 Euro fällig wird. Formulare können im Internet heruntergeladen werden.  

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