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Zahnarzt und Fotostudio statt Verwaltung: Das Bürohaus am Hofmarkplatz 2 in Altenerding (l.) wird umgebaut. 

Neue Nutzungen in Erdinger Gebäuden

Kino statt Tanzschule

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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In Erding wird ungeachtet der Corona-Krise munter gebaut und umgebaut. Einige wichtige aktuelle Vorhaben: 

Erding –Im Planungs- und Bauausschuss des Stadtrats wurde bekannt, dass die Tanzschule im Kino an der Dorfener Straße zu Gunsten zweier zusätzlicher Kinosäle aufgelöst wird. Und das, obwohl das Kino seit Monaten aufgrund der Pandemie zwangsgeschlossen ist.

Eine neue Nutzung steht auch dem Büro- und Verwaltungsgebäude am Hofmarkplatz 2 in Altenerding bevor. Jahrelang hatte es die Verwaltung des Abwasserzweckverbandes Erdinger Moos beherbergt, ehe es zunächst als Außenstelle des Landratsamtes genutzt wurde und nun als Ausweichgebäude der Sparkasse dient. Jetzt hat der Eigentümer Grünes Licht erhalten, das Erdgeschoss als Fotostudio sowie Bürofläche zu nutzen. In den ersten Stock soll eine Zahnarztpraxis einziehen.

Am Ludwig-Simmet-Anger in Altenerding kann mit dem Bau der temporären Flutmulde begonnen werden, Voraussetzung für die Realisierung einer neuen Siedlung.

Auf dem Fliegerhorst stehen die ersten Zeichen auf Konversion: Der Bund erhielt von der Stadt die Erlaubnis, das Gebäude 503 abzureißen. Dabei handelt es sich um eine gut 83 Meter lange, 23 Meter breite und neun Meter hohe Halle. Sie gilt als marode und asbestbelastet.

Nicht zuletzt hat die Fischer’s Stiftung nach jahrelanger Vorarbeit die Genehmigung, ihr Seniorenzentrum und Betreutes Wohnen zu erweitern. Das Baufeld an der Haager Straße wird gerade bereitet. Am kommenden Montag erfolgt die Grundsteinlegung.  ham

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