Kreistag

Neue Sozialwohnungen

Erding – Landrat: „Wir sind konkret an drei Projekten dran“

Der Bau von bezahlbaren Wohnungen ist eine brennende Herausforderung im Speckgürtel von München. Im Landkreis Erding übernimmt die Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft diese Aufgabe. Nun hat die GmbH vier neue Gesellschafter: die Gemeinden Buch, Lengdorf, Pastetten und Walpertskirchen. Doch immer noch gibt es fünf Kommunen im Landkreis, die nicht mit im Boot sind: Finsing, Hohenpolding, Kirchberg, Ottenhofen und Steinkirchen.

Nach Austritten vor etwa zehn Jahren habe der Landkreis die Geschäftsanteile einiger Gemeinden übernommen, berichtete Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) am Montag im Kreisausschuss. Nach den entsprechenden Beschlüssen der jeweiligen Gemeinderäte kehren die Orte in die GmbH zurück. Der Landkreis veräußert die Anteile also zurück. Basierend auf den Einwohnerzahlen von 1990, dem Gründungsjahr der Gesellschaft, variieren die Beiträge von 11 000 Euro für Lengdorf bis knapp 6000 Euro für Buch. Der Ausschuss stimmte dem geschlossen zu. Der Kreisanteil am Stammkapital von einer guten Million Euro verringert sich damit auf 599 000 Euro.

Horst Schmidt (SPD) wandte sich direkt an den Kreistagskollegen Hans Wiesmaier (CSU), nämlich mit der „Bitte an den Kreisvorsitzenden des Bayerischen Gemeindetags, auf die fünf verbleibenden Kommunen einzuwirken“. Schmidt wollte auch wissen, ob die Gesellschaft derzeit neue Wohnhäuser baut. „Wir sind momentan sehr konkret an drei Projekten dran“, antwortete Bayerstorfer. Es gebe Verhandlungen mit Erding, Taufkirchen und Oberding – dort „mit der entsprechenden Beschlusslage“, so der Landrat – sowie Gespräche mit Lengdorf.  

ta

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