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Startklar: die Reporterinnen Hannah Wolf und Franziska Hunfeld (v.l.) haben sich mit der neuen Virtual-Reality-Brille in die Fluten gestürzt. Die aufblasbaren Schwimmreifen werden zum Raumschiff, mit dem man durch die Galaxien rutscht. Im Inneren befindet sich der Bildschirm des Samsung Galaxy S8 - und bietet ein ganz neues Raumgefühl. 

Mit der Brille zum Raumschiff

Neues Spektakel in Therme Erding: Unsere Reporterinnen haben es getestet

In der Therme Erding gibt es ein ganz neues Rutschenerlebnis. Unsere Reporterinnen Hannah Wolf und Franziska Hunfeld haben’s ausprobiert.

Erding Mit hoher Geschwindigkeit geht es durch ein Weltraumportal, rechts eine hohe Felsenwand, links ein tiefer Abgrund. Ein Erlebnis, das durch eine knallgelbe Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) Wirklichkeit wird. Wir waren beim VR-Presseevent der Therme Erding dabei und durften die neue Virtual Reality Rutsche „Space Glider“ ausprobieren.

Display aus dem Samsung Galaxy S8

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Eine Wasserrutsche, ein Schwimmreifen und eine VR-Brille mit 360 Grad Rundumsicht, und auf einmal schwebt der Badegast in einer völlig neuen Welt. Noch etwas skeptisch, aber voller Vorfreude begutachten wir die knallgelben VR-Brillen, die solch ein Erlebnis ermöglichen sollen. Klettverschlüsse und Gummibänder sorgen dafür, dass das Gerät die Rutschpartie auf jedem Kopf übersteht. Den visuellen Part ermöglicht Projektpartner Samsung, denn die Brillen sind mit einem wasserdichten Galaxy-S8-Display ausgestattet.

Wir, zwei Reporterinnen im Bikini und mit Kamera, sind bereit für den Selbstversuch. Ein Bademeister hilft beim Einsteigen in den Reifen und beim Aufziehen der Brille. Zwei Welten stehen dem Badegast zur Auswahl, eine Himmels- (Sky) und eine Weltraumumgebung (Galaxie). Uns hat das Galaxie-Thema deutlich besser gefallen, da es deutlich vielseitiger und aufregender gestaltet ist.

Anfangs ist es ein ungewohntes Gefühl, die VR-Brille auf dem Kopf zu tragen. Doch nach kurzer Zeit ist sie kaum noch zu spüren, denn besonders schwer sind die Brillen nicht. Kaum hat man sie auf dem Kopf, geht es los.

Am Ende der Rutsche landet man wieder in der realen Welt - im auffangbecken des Rutschenparks der Therme. 

Am Anfang ist es etwas schwierig, sich zu orientieren, da man den Streckenverlauf der Rutsche nicht sehen kann und von jeder Kurve überrascht wird. Die VR-Firma Ballast sorgt mit Sensoren entlang der 160 Meter langen Rutsche dafür, dass das Video in der VR-Brille an die Rutschgeschwindigkeit angepasst ist. So gleicht sich die 360-Grad-Welt im Video bei jedem Badegast an den Streckenverlauf der Wasserrutsche an.

Die Rutschpartie bekommt so einen völlig neuen Reiz. Als Badegast fühlt man sich wie in einem Videospiel, in dem man selber der Protagonist ist und beispielsweise vorbeifliegenden Planeten ausweichen muss.

Zwei Euro Aufpreis pro Rutschvorgang

Viel zu schnell ist der ganze Spaß vorbei, die Rutschpartie dauert leider nur etwa 35 Sekunden. Wir finden die Idee, Wasserrutschen und Virtual Reality zu kombinieren, richtig gut. Die Befürchtung, dass uns während der Rutschpartie schlecht wird, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Entgegen unserer Bedenken hält die VR-Brille ohne Probleme auf dem Kopf und verrutscht auch nicht. Unser Fazit: Die neue Virtual Reality Rutsche der Therme Erding macht großen Spaß und gibt dem Wasserrutschen eine völlig neue Dimension.

Infos zum neuen Angebot

Die VR-Rutsche entstand in der Zusammenarbeit der Therme Erding mit dem Rutschenhersteller Wiegand Maelzer, der VR-Firma Ballast und Samsung. Sie ist für alle Badegäste ab neun Jahren geöffnet und kostet pro Rutschvorgang zwei Euro. Unter der Woche kann von 13 Uhr bis 17 Uhr gerutscht werden, am Wochenende von 11 Uhr bis 14 Uhr sowie von 16 Uhr bis 19 Uhr.

Die Therme gratis:

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